gnor.de Foto: M. Schäf

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Herausragender Fund einer Wildbienenart in Rheinhessen

 

Florentiner Wollbiene (Anthidium florentinum) (Foto: G. Reder)

Abb. 1: Florentiner Wollbiene (Anthidium florentinum) (Foto: G. Reder)

Im Juli 2018 gelang dem Stechimmenexperten der GNOR, Gerd Reder, ein Nachweis der Florentiner Wollbiene Anthidium florentinum (Abb. 1) in Rheinhessen. Das Individuum flog in seinem Garten in Flörsheim-Dalsheim. Die zu den Bauchsammlern (Megachilidae) zählende Bienen-Art hat man 2007 erstmals in Deutschland bei Heilbronn/BW gefunden. Seither gab es keine weiteren Nachweise der paläarktisch vorkommenden Wollbiene. Wie auch bei dem Fund in Heilbronn stehen wir auch hier vor einem Rätsel über deren Herkunft. Wie alle Wollbienen nistet die auffallend große Anthidium florentinum in Hohlräumen gleich welcher Beschaffenheit. Das Nistsubstrat könnte beispielsweise durch Warenverkehr aus Nachbarländern zu uns transportiert worden sein. Die Art kann leicht mit der etwas kleineren Garten-Wollbiene  Anthidium manicatum (Abb. 2) verwechselt werden. Möglicherweise ist die „ neue“ Wollbiene auch anderorts gesehen und fotografiert worden. Daher bittet Gerd Reder um die Zusendung von Fotos in Frage kommender Wollbienen. Entsprechende Meldungen bitte an mainz@gnor.de.

 

Garten-Wollbiene (Anthidium manicatum) (Foto: G. Reder)

Abb. 2: Garten-Wollbiene (Anthidium manicatum) (Foto: G. Reder)