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Neues Präsidium der GNOR

Artenschützer statt Sterbebegleiter

Am vergangenen Wochenende fand die diesjährige Herbsttagung der Gesellschaft für Naturschutz und Ornithologie (GNOR) im Naturhistorischen Museum in Mainz statt. Durch eine Satzungsänderung beschlossen die Mitglieder, dass künftig eine Doppelspitze der Gesellschaft vorsteht. Gewählt wurden anschließend der Landauer Biologe Dr. Peter Keller und Volker Schönfeld aus dem Westerwald. Beide lösen Heinz Hesping ab, der die letzten drei Jahre die GNOR führte. Dr. Philipp Reutter bleibt Schatzmeister.
Hesping resümierte in seiner Abschiedsrede.

Keller stellte die nächsten drei Jahre als Präsident unter Motto: „Wir sind Artenschützer und keine Sterbebegleiter!“. Der Ignoranz aus Politik und verschiedenen Verbänden werden wir die Permanenz der ständigen Anklage stellen. Seit Jahren wird verkannt, dass 75 % der Biomasse in der Natur verloren gegangen ist und dass fortwährend Tier- und Pflanzenarten für immer aus unserer Umwelt verschwinden.
Der Co-Präsident Schönfeld: Wir verlangen, dass der Artenschutz mehr Berücksichtigung findet. Die Umgestaltung unserer Landschaft muss endlich aufhören, keine weitere Versiegelung, eine verträgliche, nachhaltige Landnutzung, das Artensterben muss aufhören …

Das neue Präsidium:
Dr. Peter Keller (Präsident) 2.v.R.
Volker Schönfeld (Präsident) 1. v.R.
N.N. (Vizepräsident)
Dr. Philipp Reutter (Schatzmeister) 3.v.L.
Ulrich Diehl (Referent)
Thomas Dolich (Referent) 1.v.L.
Majory Thomas (Referentin) 3.v.R.
Gerhard Weitmann (Referent)

Heinz Hesping (ehem. Vorsitzender) 2.v.L.