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GNOR sucht einen neuen Geschäftsführer

Stellenanzeige Geschäftsführer für landesweit tätigen Naturschutzverband

Nach dem kurzfristigen Wechsel von Michael Schmolz an die Vogelschutzwarte Garmisch-Partenkirchen sucht die GNOR einen neuen Geschäftsführer. Aufgaben und mitzubringende Qualifikationen finden Sie in unserer Stellenausschreibung. Schauen Sie mal rein.

Sie fühlen sich berufen? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung.

Michael Schmolz wechselt an die Vogelschutzwarte Garmisch-Partenkirchen

Unser Geschäftsführer Michael Schmolz wechselt nach einer kurzfristigen Stellenzusage auf eine für einen Ornithologen kaum abzulehnende neue Herausforderung an der Vogelschutzwarte in Garmisch-Partenkirchen. Diese hat er nun zum 1. Juli angetreten. Für Michael freut uns dies natürlich sehr und wir wünschen ihm viel Erfolg.

Für uns bringt dies nun Veränderungen und ebenso neue Herausforderungen mit sich, denen wir uns stellen werden. Michael hat in den über zehn Jahren seiner Tätigkeit sehr engagiert für die GNOR und den Naturschutz in Rheinland-Pfalz gearbeitet, auch über die „normale“ Tätigkeit eines Arbeitnehmers hinaus. Er hat viele, auch neue Akzente gesetzt, und konnte zu einer Reihe von Projekten und Vorhaben Entscheidendes beitragen; und nicht zuletzt hat er sich einen mittlerweile ausgezeichneten Ruf als Ornithologe erworben. Wir möchten uns an dieser Stelle daher nochmals ganz herzlich für seine Arbeit bedanken.

Maschinen und Geräte für den Naturschutz auf ipola.de

Sie suchen eine Leiter zum Obstbaumschitt auf der Streuobstwiese oder einen Freischneider zum Mähen der Baumscheiben? Auf ipola.de finden Sie verschiedenste Maschinen und Geräte für die Biotoppflege, die von Naturschutzvereinen der Region anderen Vereinen im Naturschutz zur Entleihe zur Verfügung gestellt werden können. Schauen Sie mal rein.

Die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz unterstützt auf Antrag mit Mitteln der GlücksSpirale  Naturschutzvereine bei der Ausstattung mit für die Biotoppflege benötigten Maschinen und Geräte.

Auch die GNOR konnte dankenswerterweise ihren Gerätepark auf diese Weise ergänzen. Somit stehen für unsere ehrenamtliche Biotoppflege wieder drei neue Freischneider und eine Motorsäge zur Verfügung.

#Biotoppflege #Naturschutz #Gerätebörse #StiftungNaturUndUmweltRheinlandPfalz #SNUR #GlücksSpirale

 

 

Pilotprojekt „Aufbau und Etablierung des Vogel-Monitorings in Rheinland-Pfalz in den Jahren 2018–2019“

Für das Pilotprojekt zum Vogel-Monitoring gibt es mittlerweile eine eigene Internetpräsentation mit Informationen zum Projekt und über Möglichkeiten der Mitarbeit. Die Seite erreichen Sie unter www.vogelmonitoring-rlp.de. Das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz (MUEEF) fördert dieses Pilotprojekt finanziell im Rahmen der „Aktion Grün“.

Alle Personen, die gerne Vögel beobachten und zählen, können und sollen einen ganz wichtigen Beitrag für den Schutz unserer heimischen Vogelarten leisten. Aufgrund der vielfältigen Erfassungsprogramme kann sich grundsätzlich jede Beobachterin und jeder Beobachter am Monitoring beteiligen. Bei Interesse an einer Mitarbeit wenden Sie sich bitte direkt an den Projektleiter  Dr. Christian Dietzen. Melden sollten sich auch alle, die bereits langjährige Erfassungsreihen durchführen, um zu prüfen, ob und wie sich die Daten ggf. in den Datenbestand einbinden lassen.

Im Jahr 2019 liegt der Schwerpunkt auf den Koloniebrütern Grau-, Purpurreiher, Saatkrähe und Uferschwalbe sowie ersten Praxistests für die Erfassung der Zaunammer. Für die Uferschwalbe beginnt die Erfassungsperiode erst im Juli, so dass Interessierte noch in diesem Jahr einsteigen können. Für die anderen Arten lassen sich Daten aus 2018 noch jederzeit nachtragen und weitere Mitarbeiter*innen für die Kartiersaison 2020 sind ebenso willkommen.

GNOR und NSGI zur frühen Deichpflege

Der Wiesensalbei wächst gerne auf Deichen (Foto: M. Schmolz)

Der Wiesensalbei wächst gerne auf Deichen (Foto: M. Schmolz)

Die Rheindeiche könnten wichtige Lebensräume für eine Vielzahl an Blühpflanzen, Insekten und letztlich Vögel sein. Nur leider werden sie neuerdings immer früher gemäht, was auch durch Aufzeichnungen eines Heidenfahrter Diplom-Biologen bestätigt werden konnte. Durch die frühe Mahd gehen wichtige Blühhorizonte in einer entscheidenden Zeit verloren – vor dem Hintergrund des dramatischen Insektensterbens ein nicht zu akzeptierender Umstand. 

Deshalb haben sich die Vorsitzenden der GNOR und der Naturschutzgruppe Ingelheim (NSGI), Heinz Hesping und Wolfgang Tschuck, in einer gemeinsamen Pressemitteilung zur wieder drohenden (und partiell schon durchgeführten) Deichmahd geäußert und eine deutlich spätere Mahd gefordert. Fazit: Der Schutz der Insekten muss Vorrang vor wirtschaftlichen und arbeitstechnischen Gesichtspunkten haben. 

Zur vollständigen Pressemitteilung geht es hier.

Das war sie – die GNOR-Frühjahrstagung

Der voll besetzte Saal im Kath. Pfarrheim - im Vordergrund das Ehepaar Niehuis und der GNOR-Vorsitzende Heinz Hesping (re.)

Der voll besetzte Saal im Kath. Pfarrheim – im Vordergrund das Ehepaar Niehuis und der GNOR-Vorsitzende Heinz Hesping (re.) (Foto: M. Schmolz)

Vor einer Woche fieberten wir ihr noch entgegen – jetzt ist sie bereits Geschichte: Die GNOR-Frühjahrstagung, die unserem Jubilar, Dr. habil. Manfred Niehuis, gewidmet war. Und wir können sagen: Sie war rundum gelungen. Rund 100 TeilnehmerInnen, hochkarätige Referenten, hervorragende Vorträge, eine ausgezeichnete Verpflegung (mit großer Kuchenauswahl!) und wie immer eine angeregte und familiäre Stimmung. Zu dieser trug sicherlich auch bei, dass die Pausen etwas großzügiger angesetzt waren, was dem fachlichen Austausch und dem persönlichen Gespräch zuträglich war. An dieser Stelle gebührt dem Team des Katholischen Pfarrheims (das im Wesentlichen aus der Familie Reinhard bestand) und aus der Wappenschmiede großer Dank und ein ganz dickes Lob für die Top-Organisation vor Ort und die gute Betreuung. 

Hier für alle, die nicht dabei sein konnten, ein kleiner bebilderter Rückblick auf eine schöne Tagung – und denjenigen, die dabei waren, möge er als Erinnerung dienen.  

Bebilderter_Rueckblick_FT

Artenrückgang in der Agrarlandschaft: Was wissen wir und was können wir tun?

In einer interdisziplinären Arbeitsgruppe „Biodiversität in der Agrarlandschaft“ fasst ein 16-köpfiges Team aus Expertinnen und Experten der Fachrichtungen Agrarwissenschaft, Botanik, Ethik, Kulturwissenschaften, Naturschutz, Ökosystemforschung, Pflanzenschutz, Umweltrecht und Zoologie zusammen, dass die biologische Vielfalt in der Agrarlandschaft in den vergangenen 25 Jahren stark zurückgegangen ist. In einer Stellungnahme beleuchten sie das Zusammenspiel vieler Faktoren als Ursache für den Rückgang an Tier- und Pflanzenarten.

Hauptsächlich werden hier die Zunahme bewirtschafteter Ackerbauflächen, die vorbeugende und flächendeckende Nutzung von Pflanzenschutzmitteln, Überdüngung und die sinkende Strukturvielfalt der Landschaft genannt. Sie empfehlen daher die jetzt anstehende Reform der Gemeinsamen europäischen Agrarpolitik für Maßnahmen zum Schutz der biologischen Vielfalt zu nutzen. Hier können Sie das PDF  (ca. 1 MB) herunterladen.

GNOR-Frühjahrstagung am 11. Mai in Albersweiler

Buschwindröschen (Foto:M. Schmolz)

Die  GNOR-Frühjahrstagung steht dieses Mal unter dem Motto „Wissenschaft trifft Naturschutz“ und ist einer großen GNOR-Persönlichkeit gewidmet, die in diesem Jahr einen runden Geburtstag feiert und in der sich beide „Disziplinen“ bereits bestens getroffen  haben: Dr. habil. Manfred Niehuis, Ehrenmitglied der GNOR. Wie kaum ein anderer  verkörpert er exakte Wissenschaft und leidenschaftlichen Naturschutz. Es ist uns wieder gelungen, ein interessantes und abwechslungsreiches Programm mit hochkarätigen Referenten auf die Beine zu stellen, das den Bogen vom Klimawandel über Vogelzug, Salamander, Käfer im Obstbau und totgeglaubte Vögel bis hin zum Naturschutz in Rheinland-Pfalz spannt. Natürlich wird auch der Jubilar gebührend gewürdigt.

Über das genaue Programm können Sie sich hier informieren. 

Die Veranstaltung findet am 11. Mai 2019 ab 9:30 Uhr in Albersweiler (Katholisches Gemeindehaus, Kirchstr. 23) statt. Eine Verpflegung zum Selbstkostenpreis wird organisiert. Da die Kapazitäten im Gemeindehaus begrenzt sind und um hinsichtlich der Verpflegung besser planen zu können, ist eine Anmeldung unter mainz@gnor.de oder Zel. 06131 / 67 14 80 erforderlich

Traditionelles Treffen des AK Pfalz am Sa., 30.3.

Beim AK-Pfalz-Treffen wird auch über ein 40-jähriges Laubfrosch-Monitoring berichtet (Foto: M. Schmolz)

Beim AK-Pfalz-Treffen wird auch über ein 40-jähriges Laubfrosch-Monitoring berichtet (Foto: M. Schmolz)

Am Samstag, den 30.3.19, findet das traditionelle Treffen des AK Pfalz der GNOR statt. Neben Vorträgen bietet sich immer auch die Möglichkeit für interessante Gespräche und fachlichen Austausch. Und natürlich wird auch die Gemütlichkeit nicht zu kurz kommen. Beim diesjährigen Treffen steht das Thema Monitoring im Fokus. Zunächst wird Michael Schmolz eine Einführung in das Thema Vogel-Monitoring in Rheinland-Pfalz geben. Im Anschluss daran wird Jürgen Walter über eine 30-jährige Wintererfassung von Großvögeln in der Agrarlandschaft bei Speyer berichten. Den Abschluss bildet ein Vortrag von Hartmut Schader über 40 Jahre Laubfrosch-Monitoring in RLP.

Wie immer findet das Treffen in der Vogelschutzhütte in Hanhofen statt. Beginn ist um 18:00 Uhr. Für das leibliche Wohl (zum Selbstkostenpreis) sorgt in bewährter Manier das Team der Vogelschutzhütte. An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön dafür.

Interessierte herzlich willkommen!

Nähere Informationen – auch zur Anfahrt – finden Sie hier.

Vogel-Monitoring in Rheinland-Pfalz – Mitarbeit erwünscht

Die Vogel-Bestände fest im Blick.  Konzentrierte und konzertierte Erfassungen im Gelände sind die Basis des Vogel-Monitorings (Foto: M. Schmolz)

Die Vogel-Bestände fest im Blick. Konzentrierte und konzertierte Erfassungen im Gelände sind die Basis des Vogel-Monitorings (Foto: M. Schmolz)

Über den Schwund der Artenvielfalt und über die Rückgänge der Bestände vieler Vogelarten wird derzeit viel berichtet. Und für viele Beobachterinnen und Beobachter vor Ort ist dies leider täglich festzustellende Realität. Dennoch werden diese Entwicklungen von motivierter Seite gerne klein geredet oder gar gänzlich geleugnet. Und leider fehlen in der Diskussion dann tatsächlich oft die belastbaren Daten – gerade wenn es um die sogenannten Allerweltsarten geht. Wie steht es also um die Vogelbestände in Rheinland-Pfalz? Sind alle Arten gleichermaßen betroffen? Gibt es Arten, bei denen der Trend in Rheinland-Pfalz vom bundesweiten abweicht?

Die GNOR hat im vergangenen Jahr ein Projekt vom Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten RLP im Zuge der Aktion Grün bewilligt bekommen, das zum Ziel hat, die für ein nachhaltiges Monitoring notwendigen organisatorischen Strukturen auf- bzw. auszubauen und zu etablieren. Und natürlich  wäre es schön, wenn auch bei der Erfassung der Vogelarten im Gelände schon erste Ergebnisse sichtbar würden. Die Devise lautet also: Mitmachen!

Unser Leiter des Projekts – Dr. Christian Dietzen – hat einige Informationen zu diesem Pilotprojekt zusammengestellt, die Sie hier aufrufen können.