gnor.de Foto: M. Schäf

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GNOR zu Äußerungen der Kreisbauernversammlung

hase-auf-folieDer Vorsitzende der GNOR, Heinz Hesping, hat die bei der Kreisbauernversammlung am 9.2.17 geäußerte und in der AZ vom 10.2.17 zu lesende Kritik am Naturschutz („Immer neue Auflagen“)  zurückgewiesen. Er bezeichnete die Äußerungen als Manöver, um von den wahren Problemen in der Landwirtschaft abzulenken. 

Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung der GNOR.

 

Feldhase im wenig geeigneten Habitat „Folie“ (Foto: M. Schmolz)

Großes Treffen des AK Pfalz der GNOR am 11.3.17 in Hanhofen

dscn9545Am 11.3.17 findet wieder ab 18 Uhr das bereits traditionelle Treffen des AK Pfalz der GNOR statt. Neben der Möglichkeit, Gleichgesinnte zu treffen und sich fachlich auszutauschen, sind auch wieder Vorträge geplant, die Sie dem pdf-Dokument entnehmen können, wenn Sie auf folgenden Link klicken: 170209_einladung_ak-pfalz-treffen 

Wie immer ist auch für das leibliche Wohl gesorgt.

Das Treffen findet wie üblich  in der Vogelschutzhütte in Hanhofen (an der K 26, ist ausgeschildert und einfach zu finden) statt.  

Trotz klirrender Kälte: Frühlingsgefühle in der Vogelwelt

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Eine männliche Kohlmeise (Foto: M. Schmolz)

Trotz der gerade herrschenden Kälte regen sich bei unseren Vögeln bereits die ersten Frühlingsgefühle. Lesen Sie in unserer Pressemitteilung, welche Arten jetzt schon zu hören sind, aber auch, wem das Wetter nicht so behagt. 

Naturschutzverband schlägt Alarm. Kritik an Windkraftpolitik.

Copyright: Pixeldiversity

Foto: Sascha Rösner, Copyright: Pixeldiversity

Pressemitteilung der Gesellschaft für Naturschutz und Ornithologie Rheinland-Pfalz e.V. (GNOR) zur 3. Teilfortschreibung des Landesentwicklungsplans IV – Teilbereich Windenergie, Pressemitteilung (76 KB) vom 19.1.2017. Die Stellungnahme im Wortlaut finden Sie hier (76 KB).

Erfolg für den Naturschutz!

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Die Grundwasserentnahme Sporkenheim bei Ingelheim am Rhein (Pressemitteilung v. 12.12.2016) wurde genehmigt, dennoch waren die Einwände der GNOR zu dem Genehmigungsantrag des Wasser- und Bodenverbandes Gau-Algesheim erfolgreich. Wie, das lesen Sie hier.

150. Jahresversammlung der Deutschen Ornithologen-Versammlung in Halle

img_6780-kopieDie 150. Jahresversammlung der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft (DO-G) findet auf Einladung des Ornithologenverbandes Sachsen-Anhalt und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg von Freitag, 29. September (Anreisetag) bis Dienstag, 3. Oktober 2017 (Exkursionen) in Halle (Saale) statt. Das Programm der Jubiläumsversammlung soll ein breites Spektrum von Themen unter dem Motto „Ornithologie – von der Vergangenheit in die Zukunft “ abdecken.

Weitere Infos unter http://www.do-g.de/  oder do-g_2017

Das Blaukehlchen (Foto: M. Schmolz) ist Wappenvogel der DO-G

Stellungnahme der Naturschutzverbände zu Plänen Dobrindts

Der Vorsitzende dstrasseer GNOR, Heinz Hesping, nahm in seiner Eigenschaft als Sprecher des Bündnisses „Nix in den (Mainzer) Sand setzen“ zum Ansinnen des Bundesverkehrsministers Dobrindt (CSU), die Klagemöglichkeiten bei Verkehrsprojekten massiv einzuschränken, wie folgt Stellung:

Die Einschränkung der Klagemöglichkeiten für Bürger und Verbände ist eine Fortsetzung der „Hauruck-Politik“ der CSU-Verkehrsminister. Nachdem zunächst Minister Ramsauer und dann Minister Dobrindt den sechsstreifigen Ausbau der gesamten A 643 per Anordnung von oben durchsetzten, soll jetzt eine Beschneidung der Rechtswege den Naturschutz weiter aushebeln. Der Bundesverkehrsminister scheint wenig Vertrauen in die Fachkompetenz seiner Behörden zu haben, wenn die Angst vor der Klage etwa von Naturschutzverbänden ihn zum Abbau rechtsstaatlicher Grundsätze verleitet. Das Bündnis sieht solchen Bestrebungen gelassen entgegen. Die Aussichten, dass Dobrindts Absichten Gesetz werden und vor dem Verfassungsgericht Bestand haben, sind gering.

Statt Rechtswege zu beschneiden sollte der Verkehrsminister besser die ideologische Ausrichtung derzeitiger Verkehrspolitik einer kritischen Prüfung unterziehen. Häufig wird zuerst mal „Ausbau, Ausbau“ gerufen, danach stellt man dann fest, dass nach dem Ausbau sich das Staugeschehen überhaupt nicht verändert hat. Es wurden zwar mehr Spuren gebaut, aber die eigentlichen Stauursachen wie hochfrequentierte Kreuze und Anschlussstellen hatte man zuvor nicht ertüchtigt. Beredtes Beispiel ist der Ausbau der A60 zwischen Kreuz Mainz-Süd und Weisenauer Brücke einschließlich Hechtsheimer Tunnel: „Steuergelder weg, Stau nicht“. Solche Ergebnisse sind Ausdruck einer Ideologie-Politik, welche als Priorität einen möglichst ungehinderten Ausbau setzt und die eigentlichen Ursachen übersieht.

Verantwortlich:

Heinz Hesping

Vorsitzender GNOR, derzeitiger Sprecher Bündnis

13.12.16: Interessanter Vortrag über Ölkäfer

oelkaefer_schmolzWenn einer kompetent und kurzweilig über Ölkäfer referieren kann, dann ist es Dr. Johannes Lückmann. Er zählt zu den führenden Ölkäfer-Forschern und ist vor allem bekannt als einer der Autoren des Grundlagenwerks „Die Ölkäfer in Rheinland-Pfalz und im Saarland“, das weltweit als eines der ersten Monographien über diese außerordentlich interessante Käferfamilie gelten kann.

Es erwatet Sie ein breitangelegter Übersichtsvortrag mit vielen Bildern, der unter anderem einen Überblick über Funktion, Wirkung und Vorkommen von Cantharidin (ein giftiger Inhaltsstoff bei den Ölkäfern) und dessen chemische Ökologie gibt. Außerdem geht Dr. Lückmann auf die Kulturgeschichte der Ölkäfer ein und der Frage nach, wie die Käfer vom Altertum bis in die Moderne in der Medizin verwendet wurden. Auch die hochinteressante Entwicklung der Ölkäfer (Hypermetamorphose) sowie Verbreitung und Gefährdung werden zu Sprache kommen.

Ein Vortrag in Zusammenarbeit mit der Rheinischen Naturforschenden Gesellschaft (RNG).

18:30 Uhr im Vortragsraum des Naturhistorschen Museums Mainz (Reichklarastr. 1)

Ein Ölkäfer (Foto: M. Schmolz)

Exmoorponys als Biotoppfleger im NSG Weilersberg bei Heidesheim

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Exmoorponys im NSG Weilersberg

Heidesheim/Ingelheim. Wer in diesen Tagen die Landstraße zwischen Heidesheim und Ingelheim benutzt, kann sich an einem idyllischen Anblick erfreuen. Im Naturschutzgebiet „Sandgruben am Weilersberg“, ohnehin schön anzusehen, grast in einem eingezäunten Bereich eine kleine Herde „Exmoorponys“. Die  halbwild gehaltenen Pferde grasen nicht nur, sondern galoppieren auch gelegentlich aus lauter Freude und Bewegungsdrang über die große Fläche, die ihnen zur Verfügung steht. Gerhard Weitmann, Beweidungs- und Biotoppflegeexperte bei der GNOR (Gesellschaft für Naturschutz und Ornithologie Rheinland-Pfalz), erläutert: „Die Pferde sind sehr robust und ganzjährig draußen. „Schlechtes Wetter“ gibt es für sie nicht, sie sind durch eine speziell aufgebaute Behaarung optimal geschützt. Die Beweidung der Flächen ist an die ursprüngliche Kultur der Weidehaltung angepasst und insofern die naturverträglichste Form einer Offenhaltung“.

Auch Heinz Hesping, Vorsitzender der GNOR, betont die naturschutzfachliche Bedeutung der Beweidung und weist auf die hohe Wertigkeit des „Natur-Kleinods Weilersberg“ hin. „Die offenen Kalkflugsande, die z.B. auch im europaweit bedeutsamen „Mainzer Sand“ dominierend sind, sind Lebensraum für speziell angepasste und damit seltene und geschützte Pflanzen und Tierarten. Die besondere, sehr unebene und mit Steinen durchsetzte Oberflächenstruktur macht das Gebiet zusätzlich besonders wertvoll. Dadurch ist allerdings eine Mahd nicht möglich, sodass eine zeitweise Beweidung durch die Ponys unentbehrlich ist. Die Ponys sind damit exzellente Biotoppfleger“, betont Hesping.

Die GNOR als Halter der Ponys stellt sicher, dass die Herde jeden Tag durch Helferinnen und Helfer besucht und so kontrolliert wird, ob es den Pferden gut geht. Eine Fütterung durch Außenstehende ist nicht gestattet, das vertragen die Ponys nicht. Auch Beunruhigungen sind zu vermeiden, insbesondere durch nicht angeleinte Hunde. Außerdem weist die GNOR darauf hin, dass das Befahren des Naturschutzgebietes außerhalb der Wege mit Fahrzeugen aller Art (z.B. Montain-Bikes, Motorfahrzeuge) ausdrücklich durch die Rechtsverordnung untersagt ist.

(Aus einer Pressemitteilung der GNOR vom 8.12.16; V.i.S.d.P.:Heinz Hesping)

55,55 für 555 – jetzt zugreifen

BildZum 5. Geburtstag von www.ornitho.de hat sich der DDA etwas Besonderes einfallen lassen: Alle Personen, die 555 und mehr Beobachtungen in die beliebte Eingabe-Plattform für vogelkundliche Daten „Ornitho“ eingegeben haben, können den Atlas deutscher Brutvogelarten (kurz: Adebar) bis zum 30.11.16 für 55,55 Euro (statt 98,-) erwerben. Wenn das kein Angebot ist?

Hier geht es direkt zur Bestellmöglichkeit: http://www.dda-web.de/index.php?cat=pub&subcat=adebar_ge

Den Kauf können wir von der GNOR nur empfehlen.