gnor.de Foto: M. Schäf

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Herbsttagung der GNOR am 30.11.2019 im Naturhistorischen Museum in Mainz

Am Samstag, 30.11. treffen sich Mitglieder und Freundinnen und Freunde der GNOR im Naturhistorischen Museum in Mainz. Diesmal geht es am Morgen um aktuelle Monitoring- und Artenschutzprojekte in Rheinland-Pfalz. Der Nachmittag steht dann ganz im Rahmen der Mitgliederversammlung, denn neben den jährlichen Wahlen zum Beirat finden in diesem Herbst auch wieder die Wahlen zum Vorstand statt, außerdem werden wir über eine Satzungsänderung beraten und abstimmen. Weitere Infos dazu finden Sie auch im nächsten GNORinfo 129. Das Tagungsprogramm und weitere Informationen zur Tagung können Sie auch hier entnehmen.

Treffpunkt:   ab 9:15 Uhr, Naturhistorisches Museum Mainz, Reichsklarastraße 1 / Mitternacht, 55116 Mainz

Dauer:   bis 16 Uhr

GNORlender 2020

Es ist wieder soweit: Wir suchen Bilder für unseren GNORlender. Daher möchten wir wieder einen kleinen Wettbewerb starten und Sie herzlich bitten, in Ihren Archiven zu stöbern und uns Ihre Vorschläge zu schicken. Thema dieses Jahr: Wildbienen und andere Insekten (Es dürfen auch andere Gliederfüßer sein – Spinnen gehören halt auch irgendwie zum Thema). Denken Sie bitte auch an eine jahreszeitliche Ausgewogenheit.

Eine Jury wählt dann die 13 besten Fotos für den GNORlender 2020 aus. Zu gewinnen gibt es wie immer eine GNOR-Veröffentlichung nach Wunsch (bei der Avifauna einer der Bände) oder eine Kiste GNOR-Apfelsaft oder Apfel-Prosecco.

Senden Sie uns bitte Ihre besten Fotos (max. 4) in hoher Auflösung ausschließlich an: gnorlender@gnor.de. Einsendeschluss ist der 31.10.19. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Aufruf zu Einwendungen gegen den geplanten Ausbau der A 643

Das Bündnis „Nix in den (Mainzer) Sand setzen“, dem auch die GNOR angehört, hat schwerwiegende Fehler und Versäumnisse in den Plänen zum Ausbau der A 643 festgestellt. Die Mitglieder des Bündnisses werden daher Einwendungen gegen die Pläne erheben und rufen auch alle Bürger dazu auf sich daran zu beteiligen. Denn jeder der sich betroffen fühlt, kann den Plänen widersprechen. Eine Pressemitteilung zu dem Aufruf des Bündnisses finden Sie hier. Musterformulare für Einwendungen sowie Gründe für die Einwendungen finden Sie unter den nachfolgend aufgeführten Links auf der Seite des Bündnisses bereitgestellt. Daher: Machen Sie von Ihrem Recht GebrauchEinwendungen können noch bis zum 11. Oktober eingereicht werden.

Ein Muster für Einwendungen und vorformulierte Texte können Sie hier herunterladen: 

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Muster zur Einwendung
EinwendungA643Formular.docx
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Muster zur Einwendung
EinwendungA643Formular.pdf
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Gründe zur Einwendung
EinwendungA643 Gründe.docx
Microsoft Word Dokument 17.5 KB

GNOR sucht einen neuen Geschäftsführer

Stellenanzeige Geschäftsführer für landesweit tätigen Naturschutzverband

Nach dem kurzfristigen Wechsel von Michael Schmolz an die Vogelschutzwarte Garmisch-Partenkirchen sucht die GNOR einen neuen Geschäftsführer. Aufgaben und mitzubringende Qualifikationen finden Sie in unserer Stellenausschreibung. Schauen Sie mal rein.

Sie fühlen sich berufen? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung.

Michael Schmolz wechselt an die Vogelschutzwarte Garmisch-Partenkirchen

Unser Geschäftsführer Michael Schmolz wechselt nach einer kurzfristigen Stellenzusage auf eine für einen Ornithologen kaum abzulehnende neue Herausforderung an der Vogelschutzwarte in Garmisch-Partenkirchen. Diese hat er nun zum 1. Juli angetreten. Für Michael freut uns dies natürlich sehr und wir wünschen ihm viel Erfolg.

Für uns bringt dies nun Veränderungen und ebenso neue Herausforderungen mit sich, denen wir uns stellen werden. Michael hat in den über zehn Jahren seiner Tätigkeit sehr engagiert für die GNOR und den Naturschutz in Rheinland-Pfalz gearbeitet, auch über die „normale“ Tätigkeit eines Arbeitnehmers hinaus. Er hat viele, auch neue Akzente gesetzt, und konnte zu einer Reihe von Projekten und Vorhaben Entscheidendes beitragen; und nicht zuletzt hat er sich einen mittlerweile ausgezeichneten Ruf als Ornithologe erworben. Wir möchten uns an dieser Stelle daher nochmals ganz herzlich für seine Arbeit bedanken.

Maschinen und Geräte für den Naturschutz auf ipola.de

Sie suchen eine Leiter zum Obstbaumschitt auf der Streuobstwiese oder einen Freischneider zum Mähen der Baumscheiben? Auf ipola.de finden Sie verschiedenste Maschinen und Geräte für die Biotoppflege, die von Naturschutzvereinen der Region anderen Vereinen im Naturschutz zur Entleihe zur Verfügung gestellt werden können. Schauen Sie mal rein.

Die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz unterstützt auf Antrag mit Mitteln der GlücksSpirale  Naturschutzvereine bei der Ausstattung mit für die Biotoppflege benötigten Maschinen und Geräte.

Auch die GNOR konnte dankenswerterweise ihren Gerätepark auf diese Weise ergänzen. Somit stehen für unsere ehrenamtliche Biotoppflege wieder drei neue Freischneider und eine Motorsäge zur Verfügung.

#Biotoppflege #Naturschutz #Gerätebörse #StiftungNaturUndUmweltRheinlandPfalz #SNUR #GlücksSpirale

 

 

Pilotprojekt „Aufbau und Etablierung des Vogel-Monitorings in Rheinland-Pfalz in den Jahren 2018–2019“

Für das Pilotprojekt zum Vogel-Monitoring gibt es mittlerweile eine eigene Internetpräsentation mit Informationen zum Projekt und über Möglichkeiten der Mitarbeit. Die Seite erreichen Sie unter www.vogelmonitoring-rlp.de. Das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz (MUEEF) fördert dieses Pilotprojekt finanziell im Rahmen der „Aktion Grün“.

Alle Personen, die gerne Vögel beobachten und zählen, können und sollen einen ganz wichtigen Beitrag für den Schutz unserer heimischen Vogelarten leisten. Aufgrund der vielfältigen Erfassungsprogramme kann sich grundsätzlich jede Beobachterin und jeder Beobachter am Monitoring beteiligen. Bei Interesse an einer Mitarbeit wenden Sie sich bitte direkt an den Projektleiter  Dr. Christian Dietzen. Melden sollten sich auch alle, die bereits langjährige Erfassungsreihen durchführen, um zu prüfen, ob und wie sich die Daten ggf. in den Datenbestand einbinden lassen.

Im Jahr 2019 liegt der Schwerpunkt auf den Koloniebrütern Grau-, Purpurreiher, Saatkrähe und Uferschwalbe sowie ersten Praxistests für die Erfassung der Zaunammer. Für die Uferschwalbe beginnt die Erfassungsperiode erst im Juli, so dass Interessierte noch in diesem Jahr einsteigen können. Für die anderen Arten lassen sich Daten aus 2018 noch jederzeit nachtragen und weitere Mitarbeiter*innen für die Kartiersaison 2020 sind ebenso willkommen.

GNOR und NSGI zur frühen Deichpflege

Der Wiesensalbei wächst gerne auf Deichen (Foto: M. Schmolz)

Der Wiesensalbei wächst gerne auf Deichen (Foto: M. Schmolz)

Die Rheindeiche könnten wichtige Lebensräume für eine Vielzahl an Blühpflanzen, Insekten und letztlich Vögel sein. Nur leider werden sie neuerdings immer früher gemäht, was auch durch Aufzeichnungen eines Heidenfahrter Diplom-Biologen bestätigt werden konnte. Durch die frühe Mahd gehen wichtige Blühhorizonte in einer entscheidenden Zeit verloren – vor dem Hintergrund des dramatischen Insektensterbens ein nicht zu akzeptierender Umstand. 

Deshalb haben sich die Vorsitzenden der GNOR und der Naturschutzgruppe Ingelheim (NSGI), Heinz Hesping und Wolfgang Tschuck, in einer gemeinsamen Pressemitteilung zur wieder drohenden (und partiell schon durchgeführten) Deichmahd geäußert und eine deutlich spätere Mahd gefordert. Fazit: Der Schutz der Insekten muss Vorrang vor wirtschaftlichen und arbeitstechnischen Gesichtspunkten haben. 

Zur vollständigen Pressemitteilung geht es hier.

Das war sie – die GNOR-Frühjahrstagung

Der voll besetzte Saal im Kath. Pfarrheim - im Vordergrund das Ehepaar Niehuis und der GNOR-Vorsitzende Heinz Hesping (re.)

Der voll besetzte Saal im Kath. Pfarrheim – im Vordergrund das Ehepaar Niehuis und der GNOR-Vorsitzende Heinz Hesping (re.) (Foto: M. Schmolz)

Vor einer Woche fieberten wir ihr noch entgegen – jetzt ist sie bereits Geschichte: Die GNOR-Frühjahrstagung, die unserem Jubilar, Dr. habil. Manfred Niehuis, gewidmet war. Und wir können sagen: Sie war rundum gelungen. Rund 100 TeilnehmerInnen, hochkarätige Referenten, hervorragende Vorträge, eine ausgezeichnete Verpflegung (mit großer Kuchenauswahl!) und wie immer eine angeregte und familiäre Stimmung. Zu dieser trug sicherlich auch bei, dass die Pausen etwas großzügiger angesetzt waren, was dem fachlichen Austausch und dem persönlichen Gespräch zuträglich war. An dieser Stelle gebührt dem Team des Katholischen Pfarrheims (das im Wesentlichen aus der Familie Reinhard bestand) und aus der Wappenschmiede großer Dank und ein ganz dickes Lob für die Top-Organisation vor Ort und die gute Betreuung. 

Hier für alle, die nicht dabei sein konnten, ein kleiner bebilderter Rückblick auf eine schöne Tagung – und denjenigen, die dabei waren, möge er als Erinnerung dienen.  

Bebilderter_Rueckblick_FT

Artenrückgang in der Agrarlandschaft: Was wissen wir und was können wir tun?

In einer interdisziplinären Arbeitsgruppe „Biodiversität in der Agrarlandschaft“ fasst ein 16-köpfiges Team aus Expertinnen und Experten der Fachrichtungen Agrarwissenschaft, Botanik, Ethik, Kulturwissenschaften, Naturschutz, Ökosystemforschung, Pflanzenschutz, Umweltrecht und Zoologie zusammen, dass die biologische Vielfalt in der Agrarlandschaft in den vergangenen 25 Jahren stark zurückgegangen ist. In einer Stellungnahme beleuchten sie das Zusammenspiel vieler Faktoren als Ursache für den Rückgang an Tier- und Pflanzenarten.

Hauptsächlich werden hier die Zunahme bewirtschafteter Ackerbauflächen, die vorbeugende und flächendeckende Nutzung von Pflanzenschutzmitteln, Überdüngung und die sinkende Strukturvielfalt der Landschaft genannt. Sie empfehlen daher die jetzt anstehende Reform der Gemeinsamen europäischen Agrarpolitik für Maßnahmen zum Schutz der biologischen Vielfalt zu nutzen. Hier können Sie das PDF  (ca. 1 MB) herunterladen.