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GNORlender: Wettbewerb gestartet

Zum Schlafplatz fliegende Stare vor eindrucksvoller Kulisse (Foto: M. Schmolz)

Zum Schlafplatz fliegende Stare vor eindrucksvoller Kulisse (Foto: M. Schmolz)

Jeder kennt ihn (das hoffen wir), jeder mag ihn (das glauben wir) und bei jedem GNOR-Mitglied (und bei vielen anderen) hängt er an der Wand (das nehmen wir an): Der GNORlender! Längst ist unser Jahreskalender zu einem Markenzeichen der GNOR geworden. In ihm sind herausragende Naturaufnahmen aus Rheinland-Pfalz vereint.

Wie fast jedes Jahr möchten wir einen kleinen Wettbewerb ausloben und Sie herzlich bitten, in Ihren Archiven zu stöbern und uns Ihre Vorschläge zu schicken. Neben Tieren, Pflanzen und Pilzen sind auch schöne Landschaftsaufnahmen erwünscht. Denken Sie auch an eine jahreszeitliche Ausgewogenheit.

Eine Jury wählt dann die 13 besten  Fotos aus und verewigt sie im GNORlender 2019. Zu gewinnen gibt es wie immer eine GNOR-Veröffentlichung nach Wunsch (bei der Avifauna nur einzelne Bände) oder eine Kiste GNOR-Apfelsaft oder Apfel-Prosecco.

Senden Sie uns Ihre Fotos (max. 4) in hoher Auflösung ausschließlich an: gnorlender@gnor.de. Einsendeschluss ist der 5.10.18.  Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Herausragender Fund einer Wildbienenart in Rheinhessen

 

Florentiner Wollbiene (Anthidium florentinum) (Foto: G. Reder)

Abb. 1: Florentiner Wollbiene (Anthidium florentinum) (Foto: G. Reder)

Im Juli 2018 gelang dem Stechimmenexperten der GNOR, Gerd Reder, ein Nachweis der Florentiner Wollbiene Anthidium florentinum (Abb. 1) in Rheinhessen. Das Individuum flog in seinem Garten in Flörsheim-Dalsheim. Die zu den Bauchsammlern (Megachilidae) zählende Bienen-Art hat man 2007 erstmals in Deutschland bei Heilbronn/BW gefunden. Seither gab es keine weiteren Nachweise der paläarktisch vorkommenden Wollbiene. Wie auch bei dem Fund in Heilbronn stehen wir auch hier vor einem Rätsel über deren Herkunft. Wie alle Wollbienen nistet die auffallend große Anthidium florentinum in Hohlräumen gleich welcher Beschaffenheit. Das Nistsubstrat könnte beispielsweise durch Warenverkehr aus Nachbarländern zu uns transportiert worden sein. Die Art kann leicht mit der etwas kleineren Garten-Wollbiene  Anthidium manicatum (Abb. 2) verwechselt werden. Möglicherweise ist die „ neue“ Wollbiene auch anderorts gesehen und fotografiert worden. Daher bittet Gerd Reder um die Zusendung von Fotos in Frage kommender Wollbienen. Entsprechende Meldungen bitte an mainz@gnor.de.

 

Garten-Wollbiene (Anthidium manicatum) (Foto: G. Reder)

Abb. 2: Garten-Wollbiene (Anthidium manicatum) (Foto: G. Reder)

Ab in den Süden!

In diesen Tagen findet der Abzug der Mauersegler statt (Foto: M.Schmolz)

In diesen Tagen findet der Abzug der Mauersegler statt (Foto: M. Schmolz)

Es gibt zwar praktisch keine Zeit im Jahr, zu der nicht wenigstens ein bisschen Vogelzug zu beobachten ist, doch findet in diesen Tagen die erste wirklich wahrnehmbare Zäsur in der Vogelwelt statt: Der Abzug der Mauersegler! Das vertraute „Sriiieeeh-sriiieeeh“, das zum Sommer in der Stadt gehört wie der Eiffelturm zu Paris, wird dann erst einmal für die nächsten rund neun Monate nicht mehr zu vernehmen sein.

Überhaupt kommt jetzt langsam wieder Bewegung in den Vogelzug. Nachdem zwar schon ab Mitte Juni die ersten Waldwasserläufer wieder bei uns durchziehen, die den meisten Mitbürgerinnen und Mitbürger wohl kaum auffallen dürften,  stellen sich ab Ende Juni und verstärkt im Juli auch wieder die Lachmöwen an den Flüssen und Seen ein. Auch nordische Durchzügler werden zahlreicher und erfreuen das Ornithologenherz, besonders wenn sie – wie bei einigen Limikolen – zum Teil noch das Prachtkleid tragen. 

Wir haben den Abzug der Mauersegler zum Anlass genommen, um eine Pressemitteilung zum Thema Vogelzug zu verfassen. Hier können Sie die Pressemitteilung lesen.

 

Verschiebung Fledermaus-Exkursion in der Südpfalz vom 18. auf den 25.8.18

Die Fledermaus-Exkursion von Dieter und Ute Hoffmann (ursprünglich geplant für 18.8.) muss leider um eine Woche nach hinten verschoben werden. Sie findet also jetzt am 25.8.18 statt. Siehe Veranstaltungskalender.

Aktualisierung des Veranstaltungskalenders der GNOR

Teilnehmer einer GNOR-Exkursion (Foto: M.Schmolz)

Teilnehmer einer GNOR-Exkursion (Foto: M.Schmolz)

In den letzten Tagen wurden uns noch drei neue Veranstaltungen gemeldet, weshalb wir den (verbandsübergreifenden) Veranstaltungskalender nun überarbeitet haben. Dadurch verliert die am 29.5.18 an dieser Stelle veröffentlichte Version ihr Gültigkeit.

Hier die neuen Exkursions- / Vortragsangebote:

2.9.18: Amphibienexkursion (v.a. Moorfrosch) in die Speyerbach-Aue (Kreis NW) mit Hartmut Schader

 16.9.18: Flechtenexkursion in unserem Beweidungsprojekt in Oberdiebach (Kreis MZ) mit Dr. Volker John, Prof. Dr. Mark Seaward.

28.11.18: Vortrag von Michael Schmolz über Wasservögel (LGS in Mainz)

Der aktualisierte Veranstaltungskalender kann hier heruntergeladen werden.

Mitarbeiter*in im FÖJ-KUR gesucht!

Das FÖJ-Konsortium der Umweltverbände BUND, NABU und GNOR (FÖJ-KUR) sucht eine*n Mitarbeiter*in für die Lohn- und Gehaltsbuchhaltung auf Minijob-Basis (8 Std./Woche). Hier finden Sie die Stellenanzeige mit dem Bewerberprofil und den Kontaktdaten.

GNOR bittet: Jungvögel nie mitnehmen!

Junge Amsel. Sie wartet geduldig auf die nächste Fütterung durch die Eltern (Foto: M. Schmolz)

Junge Amsel. Sie ist noch nicht voll flugfähig und wartet geduldig auf die nächste Fütterung durch die Eltern (Foto: M. Schmolz)

Das Brutgeschäft der Vögel findet derzeit seinen Höhepunkt. Überall wird gebrütet, gefüttert oder werden die Junge geführt. Das spiegelt sich auch in den Anrufen besorgter Mitbürgerinnen und Mitbürger bei den Naturschutzverbänden wieder, die den Fund eines „verlassenen“ Jungvogels melden und nun gerne wissen, wie sie den Pflegling richtig versorgen.

 
„Niemals mitnehmen!“ rät die GNOR. 
 
Wir haben Hintergründe und Tipps zum richtigen Verhalten im Umgang mit gefundenen Jungvögeln  in einer Pressemitteilung zusammengestellt, die Sie hier aufrufen können.

Blaue Schmetterlinge und rote Bienen – Gärten gestalten für Mensch und Natur

Schachbrett-Falter an Flockenblume

Schachbrett-Falter an Flockenblume

Wer hätte nicht gerne bunte Schmetterlinge und summende Insekten in seinem Garten? Doch wie lockt man sie in den Garten? Und geht das auch in der Stadt, vielleicht sogar auf dem Balkon?

Die Naturgarten-Planerin Mirja Neff zeigt am Mittwoch, dem 6. Juni, um 19.30 Uhr, in einem Bildervortrag, wie naturnahe Gärten aussehen können und wie man darin Schmetterlinge und Wildbienen fördern kann.

Zahlreiche Tipps und Anleitung für eigene Projekte mit Blumen und Gehölzen gibt es auch. Damit auch Ihr Garten oder Balkon lebendiger wird!

Die Veranstaltung ist Teil der Kampagne „Mehr Natur wagen!“ der Wormser Umweltverbände BUND, GNOR, NABU und POLLICHIA.

 

Der Vortrag findet statt:

Mittwoch, 06. Juni 2018

Beginn des Vortrages: 19:30 Uhr

Worms, Evangelische Friedrichsgemeinde Worms, Römerstraße 76

Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungskalender veröffentlicht

Spaß am gemeinsamen Naturerleben und natürlich die Wissensvermittlung charakterisieren unsere Naturexkursionen (Foto: Anonymus)

Spaß am gemeinsamen Naturerleben und natürlich die Wissensvermittlung charakterisieren unsere Naturexkursionen (Foto: Anonymus)

Nach längerer Vorbereitung hat die GNOR nun – endlich! – ihren Veranstaltungskalender veröffentlicht, der Lust auf Entdeckungen im Grünen macht. Es ist wieder eine gelungene Mischung aus botanischen, insektenkundlichen und natürlich auch vogelkundlichen Exkursionen. Auch ein interessanter Vortrag steht auf dem Programm. Einige Veranstaltungen finden in Kooperation mit anderen Verbänden und Institutionen statt oder sind Angebote befreundeter Vereine. 

Zweckmäßige Kleidung (festes Schuhwerk, robuste Kleidung in gedämpften Farben) und die Mitnahme eines Fernglases (Vogelexkursionen) oder einer Lupe (Botanische und ggf. Insekten-Exkursionen) werden empfohlen.

Die Exkursionen sind in der Regel kostenlos, um Spenden wird gebeten.

Das pdf des Veranstaltungskalenders können Sie hier aufrufen. 

Exkursionskalender_2018_GNOR_V3

After-Work-Birdwatch: Abendliches Vogelstimmenkonzert im Mainzer Sand und Lennebergwald

Der Mainzer Sand vor den Toren von Mainz (Foto: M. Schmolz)

Der Mainzer Sand vor den Toren von Mainz (Foto: M. Schmolz)

Das NSG Mainzer Sand ist sicherlich mehr aufgrund seiner außergewöhnlichen Sandflora bekannt als wegen seiner Vogelwelt. Dennoch gibt es auch ornithologisch einiges zu entdecken. Im angrenzenden Lennebergwald treffen wir auf eine artenreiche Vogelgemeinschaft. Die Wanderung ist auch für EinsteigerInnen geeignet.

Treffpunkt: 19:00 Uhr, Bushaltestelle „Obere Kreuzstraße“, Mainz-Mombach
Dauer: Ca. 2 Stunden
Referent: Michael Schmolz