gnor.de Foto: M. Schäf

Site menu:

Archiv NEUES

Folgen Sie uns:

MORGEN: Vortragsänderung

Wellenbauchalcippe (Foto: M. Schmolz)

Aufgrund beruflicher Abwesenheit des vorgesehenen Referenten Dr. Dieter Thomas Tietze wird es eine Änderung des vorgesehenen Themas und des Referenten geben. Statt der „Vogelwelt im Sino-Himalaya“ wird es eine bebilderte Reise durch die Vogelwelt Asiens geben. Michael Schmolz wird kurzfristig einspringen. 

Freuen Sie sich also auf den Vortrag: 

Auf ornithologischer Entdeckungsreise durch Asien

 Von den Steppen Kasachstans mit einer für Europäer noch durchaus vertrauten Vogelwelt spannt sich der Bogen bis in die Regenwälder Malaysias und Vietnams. Hier treffen wir auf eine außerordentlich vielfältige Avifauna. Doch selbst hier kann man noch bekannte Arten oder zumindest Familien entdecken, aber auch viele unbekannte und extrem endemische Spezies. Einige von ihnen werden im Bild vorgestellt. Daneben gibt der Referent auch einen Einblick in Land und Leute und geht auf Umweltprobleme ein. Kommen Sie mit auf einen Kontinent mit einer interessanten und exotischen Vogelwelt.

Wo: Vortragsraum des Naturhistorischen Museums Mainz

Wann: Dienstag, 12.12.17, 18:30 Uhr

Freier Eintritt

In Zusammenarbeit mit der RNG.

Insektenschwund und Rückgänge in der Vogelwelt gehen Hand in Hand

Star (Foto: M. Schmolz)

Auch der Star ist in den letzten Jahren von Rückgängen betroffen (Foto: M. Schmolz)

„Jetzt ist es also ‚amtlich‘: Die Vögel finden schlicht nichts mehr zu fressen. Das Wichtigste für unsere Vogelpopulationen ist nun mal eine ausreichende Nahrungsverfügbarkeit. Und die gibt es nur in geeigneten Lebensräumen“, sagte Michael Schmolz, Ornithologe und Geschäftsführer der GNOR, in einer heute von der GNOR veröffentlichten Pressemitteilung. Die GNOR reagiert damit auf mehrere Presseberichte zum verheerenden Verschwinden der Insekten. Wissenschaftler aus Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden berichteten im Fachmagazin „PLOS ONE“, dass die Zahl der Fluginsekten in Teilen Deutschlands in den vergangenen 27 Jahren um mehr als 75 % abgenommen habe.

Auf dieses Problem weist die GNOR zwar schon seit einiger Zeit immer wieder hin, aber es passiert zu wenig an Maßnahmen, um den Verlust der Insektenbiomasse zu stoppen. Die Naturschützer werden aber nicht müde, immer weiter zu mahnen.

Die vollständige Pressemitteilung können Sie hier lesen. 

Gelungenes GNOR-Jubiläum

Die Jubiläumstagung der GNOR am Samstag, 7. Oktober, ist nun auch schon wieder Geschichte. Es war eine rundum gelungene und sehr gut besuchte Veranstaltung mit interessanten Reden und auch deutlichen, mahnenden Worten des Vorsitzenden der GNOR, Heinz Hesping. Der Höhepunkt des Tages war zweifelsohne die Festrede von Professor Klaus Töpfer, der nicht nur Bundesumweltminister und Exekutivdirektor des Umweltprogramms der UN und somit der oberste Natur- und Umweltschützer der Welt war, sondern auch Staatssekretär und Umweltminister in Rheinland-Pfalz.

Ein ausführlicher Bericht folgt in der nächsten Ausgabe von GNOR-Info.

Hier jedoch schon einige fotografische Eindrücke aus dem Leibnizsaal des Kurfürstlichen Schlosses zu Mainz.

Nach 150 Jahren: Wiederentdeckung der Dünen-Steppenbiene im Mainzer Sand

Dünen-Steppenbiene (Nomioides minutissimus) (Foto: Gerd Reder)

In diesem Sommer gelang der Wildbienen-Expertin Heike Strücker aus Zornhein ein ganz außergewöhnlicher Fund im Mainzer Sand: Die Dünen-Steppenbiene (Nomioides minutissimus)! Über 150 Jahre konnte sie hier nicht mehr nachgewiesen werden. Der letzte Fund datiert von 1861 (Schenk 1861, zit. Westrich 1990).

Die GNOR freut sich sehr über diese „kleine Sensation“ und hat dazu eine Pressemitteilung herausgegeben, die Sie hier lesen können.

Außerdem können Sie hier schon einen wissenschaftlichen Beitrag lesen, der ausführlicher auf diesen besonderen Fund eingeht. 

Reaktion der GNOR auf AZ-Beitrag: Rechtsverkürzung gegen Gesundheit und Natur?

Der Mainzer Sand ist wieder einmal in die Schlagzeilen geraten (Foto: M. Schmolz)

Der Gastbeitrag von Professor Friedhelm Hufen (Professor für öffentliches Recht an der Uni Mainz) in der Mainzer Allgemeinen Zeitung vom 31.8.2017 zum Thema „Selbsternannte Gemeinwohlschützer“ fordert entschiedenen Widerspruch des Naturschutz heraus. Der Gastbeitrag ist an Einseitigkeit nicht zu überbieten. Er zweifelt die Legitimation auch von anerkannten Umwelt- und Naturschutzverbänden an und plädiert für eine Verkürzung des Rechts.

Lesen Sie hier die Pressemitteilung der GNOR. 

Den Beitrag von Herrn Hufen finden Sie hier (Sie werden auf das Angebot der AZ geleitet).

 

Die GNOR im SWR-Fernsehen

Am 6.7.2017 wird / wurde in der Landesschau Rheinland-Pfalz ab 18:45 Uhr ein Beitrag zum Thema „Rückgänge in der Vogelwelt“ ausgestrahlt, bei dem auch der Geschäftsführer der GNOR, Michael Schmolz, ausführlich zu Wort kommt. Alle, die den Betrag nicht sehen können oder nicht gesehen haben, aber sich gerne noch anschauen möchten, können den Beitrag hier aufrufen. Sie werden dann zum Angebot des SWR weitergeleitet. 

Abschied von „Gudensburg“

Vergangene Woche mussten wir leider unsere flüchtige Stute Gudensburg, die viele Jahre in diversen Projekten der GNOR treu mitgewirkt hat, mit einem Schuss töten.
Uns ist dieser Schritt sehr, sehr schwer gefallen. Jeder, der uns kennt, weiß, wie sehr wir an jedem einzelnen Tier hängen und besonders an der Gudensburg! Wie lange und sorgfältig haben wir nach anderen Lösungen gesucht, diese besprochen und diskutiert – und mussten sie dann doch leider wieder verwerfen. Kein Fall in unseren Beweidungsprojekten hat uns so sehr mitgenommen und auch emotional belastet. Kein Tierfreund tötet ohne große Not ein Tier. Aber letztlich gab es aus unserer Sicht keine andere Möglichkeit, als die Gudensburg zu schießen.
Sie hielt sich seit Ende Mai und damit über drei Wochen außerhalb des Gatters unseres Beweidungsprojekt in Oberdiebach auf. Unbekannte hatten ein Tor nicht ordnungsgemäß geschlossen und das nutzte ein Teil unsere Herde, um die Welt außerhalb des Bischofhubs zu erkunden. Der größte Teil der ausgebrochenen Herde konnte nach kurzer Zeit problemlos wieder eingefangen und ins Projekt zurückgeführt werden. Nur bei der Gudensburg gelang dies leider nicht. Mehrere Versuche mit Anlocken, mit Fanggatter und auch mit einer eigens auf den Hirtenborner Wiesen gestellten Lockherde scheiterten. Zwischenzeitlich hatte sich die Gudensburg auch immer häufiger sehr weit weg von den Wiesen am Hirtenborn entfernt und wurde bereits an größeren Straßen gesehen, was ein schnelles Handeln immer dringender machte. Ein großes Problem bei dieser Stute war, dass sie sich sehr scheu und nervös verhielt und in für sie bedrohlichen Momenten unberechenbar bis panisch reagierte. Sie war insgesamt also schwer zu handhaben und war aus diesem Grund auch für ein derartiges Projekt nicht richtig geeignet. Erschwerend kam hinzu, dass sie eine Toleranz gegen das Betäubungsmittel zeigte, ein wichtiges Mittel, um Huftiere zu sedieren, also ruhig zu stellen bzw. zu betäuben. Bereits 2015 hätte die Gudensburg für eine akute Hufbehandlung sediert werden sollen. Dem Tierarzt gelang dies trotz einer Überdosierung nicht. Eine erneute Betäubung schied also im aktuellen Fall aus. Außerdem hat sich aus der akuten Hufentzündung letztendlich eine chronische Huferkrankung entwickelt, die bei einem solchen Pferd nicht zu behandeln ist.
Nach dem Ausbruch und den gescheiterten Fangversuchen bestand nun die große Gefahr, dass sich die Gudensberg in den Bereich von Straßen und dergleichen bewegt und dort nicht nur sich, sondern auch Menschen gefährdet. Nach nochmaliger Abstimmung mit dem Tierarzt und den zuständigen Veterinären auch über die Möglichkeiten des Sedierens und die voraussichtlichen Heilungschancen der Stute, haben wir uns letztlich schweren Herzens für diesen Schritt entschieden.
An dieser Stelle möchten wir uns auch bei allen Helferinnen und Helfern sehr herzlich bedanken, die in den letzten Tagen und Wochen mit Rat und Tat zu Seite standen und sich unendlich hilfsbereit zeigten. Uns wurde viel Verständnis entgegengebracht. Es war ein gutes Gefühl, sich einer so großen Unterstützung sicher sein zu dürfen. Bei allen, die über unser Handeln nun doch enttäuscht oder gar entsetzt sind, bitten wir um Verständnis.

Zweites „Luchs-Fest“ des NaturErlebnisZentrums Wappenschmiede war ein voller Erfolg

Begrüßung durch Umweltministerin Höfken (Foto: F. Reinhard)

Am 9. Juni fand das zweite „Luchs-Fest“ des NaturErlebnisZentrums Wappenschmiede der GNOR e.V. (NEZ) in der Löwensteinhalle in Albersweiler statt. Zu Gast waren u.a. Umweltministerin Ulrike Höfken, der Vizepräsident des Biosphärenreservats Nordvogesen (Sycoparc) Rémy Bertrand, Landrätin des Kreises Südliche Weinstraße Theresia Riedmaier, der 1. Vorsitzender der GNOR Heinz Hesping, der Ortsbürgermeister von Albersweiler Herr Spieß und die Beigeordnete der Stadt Neustadt Frau Blahr.

An diesem Tag wurden auch die Ergebnisse aus dem Umweltbildungsprojekt „Luchsauge“ vorgestellt. In diesem Projekt haben zehn Schulklassen aus Neustadt/Weinstraße, Landau in der Pfalz, Kaiserslautern und den Verbandsgemeinden Annweiler am Trifels, Dahner Felsenland und Bad Bergzabern teilgenommen. Dabei lernten die Kinder nicht nur die typischen Merkmale des Luchses kennen, sondern konnten auch seine besonderen Fähigkeiten spielerisch erfahren.​

Das Projekt wurde im Rahmen des LIFE-Projektes „Wiederansiedlung von Luchsen im Biosphärenreservat Pfälzerwald und Nordvogesen“ vom NEZ Wappenschmiede aus Fischbach bei Dahn im Auftrag der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz im Schuljahr 2016/2017 bereits zum zweiten Mal überaus erfolgreich durchgeführt. Die teilnehmenden Klassen wurden an mehreren Vormittagen von den Mitarbeiterinnen der Wappenschmiede besucht und haben mit viel Spiel und Spaß so einiges über den Luchs erfahren. Die Kinder haben dieses besondere Tier schnell in Ihr Herz geschlossen und mit voller Begeisterung ihre selbstgewählten Projekte erarbeitet und schließlich an dem großen „Luchs-Fest“ der Öffentlichkeit vorgestellt.

Nach der feierlichen musikalischen Eröffnung durch die Jagdhornbläser des Kreises Südliche Weinstraße startete das Programm mit einer Begrüßung durch Sylvia Idelberger, der Leiterin des LIFE-Projekts. Auch die Umweltministerin Ulrike Höfken richtete ihre Worte speziell an die rund 200 teilnehmenden Kinder. Heinz Hesping, der erste Vorsitzende der GNOR, stimmte die Veranstaltung endgültig mit seinem umgedichteten Lied „Luchs du hast die Gans gestohlen“ ein und zog so die Kinder auf seine Seite. Als gemeinsamen Start sangen und tanzten alle Kinder zusammen das Lied „Zwei kleine Luchse“.

Die Grundschule Bruchweiler-Bärenbach eröffnete die Darbietungen mit ihrem gelungenen Theaterstück „Die drei Freunde“, das eine Geschichte über einen im Pfälzwald ausgesetzten Luchs erzählte. Der Rap „Ohren gespitzt, der Luchs ist zurück“ von der Grundschule Horstring aus Landau, machte auf die Wiederansiedlung und die aktuelle Lage des Luchses aufmerksam. Eine weitere musikalische Einlage brachte die Grundschule Hauenstein mit einem Luchstanz. Die Grundschule Albersweiler hatte eine „Sendung mit dem Luchs“ vorbereitet. Unter anderem wurden Kurzfilme zum Thema Merkmale und Gefahren gedreht und die neusten Informationen als Nachrichten mittgeteilt. Die Parallelklasse aus Landau überzeugte mit einem Theaterstück zum Thema „Luchsbegegnung“. Eine „Tierversammlung“ hielten die Kinder der Dr. Albert-Finck-Schule Neustadt-Hambach ab. Sie präsentierten die vielen verschieden Tiere, die im Wald leben und den Luchs wieder in seiner Heimat willkommen heißen. Als gelungenen Abschluss hatte die Parallelklasse aus Neustadt-Hambach ein Luchs-Gedicht einstudiert.

Die Kinder waren bereits zu Projektbeginn Feuer und Flamme für den Luchs. Mit viel Liebe haben einige neben Ihren tollen Bühnenauftritten auch Stände zum Anschauen, Rätseln und Erleben rund um den Luchs gestaltet. Dort präsentierte u.a. die Klasse 10 BO der Realschule Plus aus Bad Bergzabern ihre selbst gebastelten Holzpuzzles zum Thema Luchs. An zwei weiteren Ständen konnten Luchse in Form von leckeren Plätzchen verzehrt werden. Hier waren schnell nur noch Krümel zu finden.

Alles in allem war das Luchs-Fest eine gelungene Veranstaltung und die Mitarbeiterinnen des NaturErlebnisZentrums Wappenschmiede freuen sich bereits auf den nächsten Durchgang des Umweltbildungsprojektes „Luchsauge“ im Schuljahr 2017/2018. ​

Für das nächste Schuljahr werden noch teilnehmende 3. oder 4. Klassen im Biosphärenreservat gesucht. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiterinnen der Wappenschmiede unter (06393) 993406 oder per mail an info@wappenschmiede.de.

Theresa Rohrbacher & Leonie Turnwald

Großer Vogel-Tag am 11.6.17 im Naturerlebniszentrum

Das Rotkehlchen wird ziemlich sicher auf den Exkursionen zu hören und zu sehen sein (Foto: M. Schmolz)

Vogelfreundinnen und Vogelfreunde aufgepasst! 

Am Sonntag, den 11.6.2017, findet rund um das Biosphärenhaus Pfälzerwald-Nordvogesen und um das Naturerlebniszentrum Wappenschmiede der GNOR in Fischbach bei Dahn wieder ein attraktiver Vogel-Tag der GNOR mit ganztägig Programm für Jung und Alt statt. Neben Exkursionen, die von den Experten der GNOR geführt werden, gibt es einen Vortrag über die Vogelwelt von Rheinland-Pfalz des Geschäftsführers der GNOR, Michael Schmolz. Für Kinder bieten die Mitarbeiterinnen des Naturerlebniszentrums nachmittags das Basteln von Vogelmasken an. Ein Höhepunkt des Tages ist die Vorführung von Greifvögeln des Falkners Heiner Steffens. Für das leibliche Wohl sorgt das Team der Wappenschmiede der GNOR.

Die erste Exkursion startet um 8:00 Uhr, die letzt um 15 Uhr. 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Informationsblatt, das hier abrufbar ist.

 

Freiwillige vor!

Du hast Deine Schulzeit beendet und hast Lust auf ein aktives Freiwilligenjahr im Naturschutz oder Du kennst jemanden für den das interessant sein könnte? Wir haben da was für Dich.

Praktischer Biotopschutz – Wiesenmahd im Laubenheimer Ried

Für unsere Landesgeschäftsstelle Mainz suchen wir Teilnehmer für das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ). Start ist der 1. August. Voraussetzung ist, dass Du deine Schulpflicht beendet hast und das Du unter 27 Jahre alt bist. Die Arbeitszeit beträgt 39 Stunden in der Woche. Für das Freiwilligen-Jahr gibt es ein kleines Taschengeld von derzeit 186 €, sowie einen Verpflegungskostenzuschuss i.H.v. 103 €. Zusätzlich ist noch ein Wohnkostenzuschuss von nochmals 186 € möglich (maximal erhältst Du also einen monatlichen Betrag von 475 €).  Weitere Informationen über die GNOR und die Rahmenbedingungen des FÖJ findest Du hier oder eine aktuelle Beschreibung der Einsatzstelle direkt in unserer Einsatzstellenbeschreibung auf der FÖJ-Seite. 

Die üblichen Bewerbungsunterlagen schickst Du bitte an leitung@gnor.de oder direkt online.

Der Ökologische Bundesfreiwilligendienst (ÖBFD) bietet darüber hinaus auch älteren Interessieren die Möglichkeit einen Freiwilligendienst (auch in Teilzeit) zu leisten. Weitere Informationen dazu finden sich hier.