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Avifauna-Tag an der TH Bingen am 3.3.18

Den Abschluss unseres Jahrhundertprojekts „Avifauna“ möchte die GNOR – wie schon öfter angekündigt – mit einem Avifauna-Tag feiern. Der Termin – Samstag, der 3.3.18 – steht schon länger fest und wurde auch schon an dieser Stelle mitgeteilt.

Wir freuen uns, dass wir Ihnen nun auch das Programm vorlegen können, das Sie hier abrufen können. Wir denken, dass es uns wieder gelungen ist, eine interessante Tagung auf die Beine zu stellen, zu der auch wieder namhafte Referenten mit Vorträgen beitragen werden. Besondere Erwähnung soll hier finden, dass uns Umweltministerin Ulrike Höfken, der bekannte Ornithologe Dr. Einhard Bezzel und der Geschäftsführer des Dachverbands Deutscher Avifaunisten, Dr. Christoph Sudfeldt, die Ehre erweisen werden. Auf ihre Vorträge dürfen wir gespannt sein. Aber natürlich auch auf die Einblicke in unsere Landesavifauna, die Dr. Christian Dietzen, der als Chefredakteur den wesentlichen Beitrag zum Gelingen der Werks geleistet hat, geben wird. 

Neben dem Abschluss soll bei der Tagung aber auch der Aufbruch eine wichtige Rolle spielen. Denn die GNOR hat sich auf ihre Fahnen geschrieben, die weitere avifaunistische Erforschung des Landes, zu dem vor allem auch das Vogel-Monitoring gehört, voranzutreiben. Hierzu hören wir einen interessanten Beitrag aus Hessen, den Dr. Matthias Werner von der Staatlichen Vogelschutzwarte Frankfurt präsentieren  wird. Zum Abschluss wird Ludwig Simon vom Landesamt für Umwelt aufzeigen, in was diese Forschungs- und Monitoring-Projekte schließlich münden sollen: In praktischem Vogelschutz. Denn man kann Vögeln nur dann gezielt helfen, wenn man weiß, welche Art ein Hilfsprojekt besonders dringend benötigt (Bestandsentwicklung), wo sie lebt und welche Probleme und ökologischen Ansprüche sie hat.

Um besser planen zu können – insbesondere für die Mittagspause, in der ein Catering vorgesehen ist – bitten wir um Anmeldung bis zum 27.2.18 unter mainz@gnor.de, unter 06131 / 671480 oder mit dem Anmeldeformular, das Sie hier herunterladen können. 

Die Tagungspauschale (beinhaltet Mittagsimbiss, Kaffee, Tee, Getränke und Gebäck) in Höhe von 12,- € pro Person (Studenten und Personen ohne Einkommen 6,- €) wird vor Ort bezahlt.

Das Programm als pdf

Avifauna Rheinland-Pfalz: Letzter Band erschienen!

Es ist vollbracht!

Am Morgen des 2.2.18 hat ein Lastwagen etwa 1,5 Tonnen Bücher in derLandesgeschäftsstelle der GNOR in Mainz abgeliefert.  Nichts geringeres als den vierten und somit abschließenden Band des Grundlagenwerks „Die Vogelwelt von Rheinland-Pfalz. Mit dem „Singvogelband“, der in zwei Teilbände aufgetrennt werden musste, ist die epochale Serie nun vollständig.

 

Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei allen bedanken, die zum Gelingen dieses Jahrhundertprojekts beigetragen haben, an aller erster Stelle natürlich bei Dr. Christian Dietzen, dem Chefreadkteur, der in einem unermesslichen Kraftakt die Hauptarbeit an der Avifauna geschultert hat, aber auch bei Heidi Weibel, der Grafikerin, die das Werk in seine prächtige Form gebracht hat, und bei Mathias Schäf für das Beisteuern eines Großteils der fantastischen Fotos. Aber natürlich auch bei allen Autorinnen und Autoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern,  Fotografinnen und Fotografen,  Sponsoren, Spenderinnen und Spendern – und selbstverständlich auch bei all denjenigen, die mit der Bereitstellung der Daten und Beobachtungen das Fundament der Avifauna gelegt haben.

Feiern Sie mit uns das Erscheinen der Avifauna bei einem Avifauna-Tag an der TH Bingen. Bitte jetzt schon den 3.3.18 (Samstag) vormerken. Freuen Sie sich auf ein interessantes Programm und einen schönen Rahmen.

Weitere Infos zum Buch und zum Avifauna-Tag folgen demnächst an dieser Stelle und unter www.avifauna-rlp.de.

Ansonsten: Bestellungen werden unter mainz@gnor.de oder unter 06131 / 671480 entgegen genommen.

Bitte beachten: Band 4 wird nur im Set (4.1 und 4.2) abgegeben. Aufgrund der großen Anzahl an Vorbestellungen kann es zu deutlichen Verzögerungen in der Auslieferung kommen. Wer nicht warten will, dem empfiehlt sich ein Besuch bei der GNOR in Mainz. Bitte jedoch unbedingt vor einem Besuch anrufen!

Band 4 umfasst 1224 Seiten, 584 Fotos (davon 7 schwarzweiß), 1.458 Karten und Diagramme sowie ein ausführliches Literaturverzeichnis; ISBN: 978-3-946121-02-2; Preis 54,90 (incl. 7 % MwSt., zzgl. Porto und Verpackung).

GNOR: Agrarindustrie in der Verantwortung

Vögel – wie hier die Feldlerche in der Bildmitte – haben es immer schwerer, in einer intensivst bewirtschafteten Landschaft ohne Struktur und mit immer mehr Folienabdeckungen zu überleben (Foto: M. Schmolz)

Mainz. Anlässlich der Agrartage in Nieder-Olm appellieren Naturschützer an die Verantwortung der Agrarindustrie für einen verantwortungsvolleren Umgang mit der Umwelt. „Die dringend notwendige Verbesserung des Artenschutzes ist nur mit den Landwirten und nicht gegen sie möglich. Dies beruht aber auf Gegenseitigkeit. Die Veranstaltungen bei den Agrartagen sollten sich nicht nur mit der weiteren Intensivierung der Nahrungsmittelproduktion, sondern auch mit dem Zustand der Tier- und Pflanzenwelt auf ihren Bearbeitungsflächen befassen“, sagte der Vorsitzende der Gesellschaft für Naturschutz und Ornithologie Rheinland-Pfalz (GNOR), Heinz Hesping.

Die vollständige Pressemitteilung können Sie hier lesen.

Dramatische Vogelrückgänge – auch in EU-Vogelschutzgebieten

Die Bestände des Rebhuhns haben dramatisch abgenommen (Foto: M. Schmolz)

Feldvögel haben es schwer: Die Bestände des Rebhuhns haben dramatisch abgenommen (Foto: M. Schmolz)

Auf IPOLA ist ein wichtiger und interessanter Beitrag unseres Mitglieds Hans-Georg Folz, Ornithologe und Mitautor des Buchs „Die Vogelwelt von Rheinland-Pfalz“, über die Bestandsentwicklung von Vogelarten im EU-Vogelschutzgebiet Ober-Hilbersheimer Plateau erschienen. Leider alles andere als erfreulich.

Folgen Sie bitte diesem Link: www.ipola.de.

Frohes Fest und einen guten Rutsch!

Unsere Geschäftsstelle in Mainz ist vom 22.12.2017 bis einschließlich 1.1.2018 geschlossen. In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte per Email an leitung@gnor.de.

MORGEN: Vortragsänderung

Wellenbauchalcippe (Foto: M. Schmolz)

Aufgrund beruflicher Abwesenheit des vorgesehenen Referenten Dr. Dieter Thomas Tietze wird es eine Änderung des vorgesehenen Themas und des Referenten geben. Statt der „Vogelwelt im Sino-Himalaya“ wird es eine bebilderte Reise durch die Vogelwelt Asiens geben. Michael Schmolz wird kurzfristig einspringen. 

Freuen Sie sich also auf den Vortrag: 

Auf ornithologischer Entdeckungsreise durch Asien

 Von den Steppen Kasachstans mit einer für Europäer noch durchaus vertrauten Vogelwelt spannt sich der Bogen bis in die Regenwälder Malaysias und Vietnams. Hier treffen wir auf eine außerordentlich vielfältige Avifauna. Doch selbst hier kann man noch bekannte Arten oder zumindest Familien entdecken, aber auch viele unbekannte und extrem endemische Spezies. Einige von ihnen werden im Bild vorgestellt. Daneben gibt der Referent auch einen Einblick in Land und Leute und geht auf Umweltprobleme ein. Kommen Sie mit auf einen Kontinent mit einer interessanten und exotischen Vogelwelt.

Wo: Vortragsraum des Naturhistorischen Museums Mainz

Wann: Dienstag, 12.12.17, 18:30 Uhr

Freier Eintritt

In Zusammenarbeit mit der RNG.

Insektenschwund und Rückgänge in der Vogelwelt gehen Hand in Hand

Star (Foto: M. Schmolz)

Auch der Star ist in den letzten Jahren von Rückgängen betroffen (Foto: M. Schmolz)

„Jetzt ist es also ‚amtlich‘: Die Vögel finden schlicht nichts mehr zu fressen. Das Wichtigste für unsere Vogelpopulationen ist nun mal eine ausreichende Nahrungsverfügbarkeit. Und die gibt es nur in geeigneten Lebensräumen“, sagte Michael Schmolz, Ornithologe und Geschäftsführer der GNOR, in einer heute von der GNOR veröffentlichten Pressemitteilung. Die GNOR reagiert damit auf mehrere Presseberichte zum verheerenden Verschwinden der Insekten. Wissenschaftler aus Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden berichteten im Fachmagazin „PLOS ONE“, dass die Zahl der Fluginsekten in Teilen Deutschlands in den vergangenen 27 Jahren um mehr als 75 % abgenommen habe.

Auf dieses Problem weist die GNOR zwar schon seit einiger Zeit immer wieder hin, aber es passiert zu wenig an Maßnahmen, um den Verlust der Insektenbiomasse zu stoppen. Die Naturschützer werden aber nicht müde, immer weiter zu mahnen.

Die vollständige Pressemitteilung können Sie hier lesen. 

Gelungenes GNOR-Jubiläum

Die Jubiläumstagung der GNOR am Samstag, 7. Oktober, ist nun auch schon wieder Geschichte. Es war eine rundum gelungene und sehr gut besuchte Veranstaltung mit interessanten Reden und auch deutlichen, mahnenden Worten des Vorsitzenden der GNOR, Heinz Hesping. Der Höhepunkt des Tages war zweifelsohne die Festrede von Professor Klaus Töpfer, der nicht nur Bundesumweltminister und Exekutivdirektor des Umweltprogramms der UN und somit der oberste Natur- und Umweltschützer der Welt war, sondern auch Staatssekretär und Umweltminister in Rheinland-Pfalz.

Ein ausführlicher Bericht folgt in der nächsten Ausgabe von GNOR-Info.

Hier jedoch schon einige fotografische Eindrücke aus dem Leibnizsaal des Kurfürstlichen Schlosses zu Mainz.

Nach 150 Jahren: Wiederentdeckung der Dünen-Steppenbiene im Mainzer Sand

Dünen-Steppenbiene (Nomioides minutissimus) (Foto: Gerd Reder)

In diesem Sommer gelang der Wildbienen-Expertin Heike Strücker aus Zornhein ein ganz außergewöhnlicher Fund im Mainzer Sand: Die Dünen-Steppenbiene (Nomioides minutissimus)! Über 150 Jahre konnte sie hier nicht mehr nachgewiesen werden. Der letzte Fund datiert von 1861 (Schenk 1861, zit. Westrich 1990).

Die GNOR freut sich sehr über diese „kleine Sensation“ und hat dazu eine Pressemitteilung herausgegeben, die Sie hier lesen können.

Außerdem können Sie hier schon einen wissenschaftlichen Beitrag lesen, der ausführlicher auf diesen besonderen Fund eingeht. 

Reaktion der GNOR auf AZ-Beitrag: Rechtsverkürzung gegen Gesundheit und Natur?

Der Mainzer Sand ist wieder einmal in die Schlagzeilen geraten (Foto: M. Schmolz)

Der Gastbeitrag von Professor Friedhelm Hufen (Professor für öffentliches Recht an der Uni Mainz) in der Mainzer Allgemeinen Zeitung vom 31.8.2017 zum Thema „Selbsternannte Gemeinwohlschützer“ fordert entschiedenen Widerspruch des Naturschutz heraus. Der Gastbeitrag ist an Einseitigkeit nicht zu überbieten. Er zweifelt die Legitimation auch von anerkannten Umwelt- und Naturschutzverbänden an und plädiert für eine Verkürzung des Rechts.

Lesen Sie hier die Pressemitteilung der GNOR. 

Den Beitrag von Herrn Hufen finden Sie hier (Sie werden auf das Angebot der AZ geleitet).