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After-Work-Birdwatch: Abendliches Vogelstimmenkonzert im Mainzer Sand und Lennebergwald

Der Mainzer Sand vor den Toren von Mainz (Foto: M. Schmolz)

Der Mainzer Sand vor den Toren von Mainz (Foto: M. Schmolz)

Das NSG Mainzer Sand ist sicherlich mehr aufgrund seiner außergewöhnlichen Sandflora bekannt als wegen seiner Vogelwelt. Dennoch gibt es auch ornithologisch einiges zu entdecken. Im angrenzenden Lennebergwald treffen wir auf eine artenreiche Vogelgemeinschaft. Die Wanderung ist auch für EinsteigerInnen geeignet.

Treffpunkt: 19:00 Uhr, Bushaltestelle „Obere Kreuzstraße“, Mainz-Mombach
Dauer: Ca. 2 Stunden
Referent: Michael Schmolz

Dem Vogelgesang auf der Spur

Das SWR Fernsehen ist mit einem Beitrag der Landesschau Rheinland-Pfalz dem Vogelgesang näher auf die Spur gegangen. Viel Spaß beim Anschauen.

Weitere Beiträge und Informationen zum Thema finden Sie hier. Selbstverständlich bietet auch die GNOR zahlreiche Vogelstimmen-Exkursionen an. Schauen Sie mal in unseren verbandsübergreifenden Veranstaltungskalender auf ipola.de.

Einzigartiges Renaturierungsprojekt – Führung am 16.5.18

Das Renaturierungsprojekt bei Eich aus der Vogelperspektive (Foto: F.-O. Brauner)

Das Renaturierungsprojekt bei Eich aus der Vogelperspektive (Foto: F.-O. Brauner)

Es gibt sie noch, die guten Nachrichten. Nach vielen Jahren der Vorbereitung steht jetzt ein großes Renaturierungsprojekt bei Eich kurz vor seinem Abschluss. Es handelt sich um den Rückbau eines Werksgeländes zur Sandgewinnung und die Auslagerung einer dort bisher vorhandenen Badestelle aus dem Natur2000-Gebiet. Geschaffen wurden Flachwasserzonen, Röhrichtflächen und kleine Inseln. Dazu wurden 150.000 Kubikmeter Sand bewegt und umgelagert – alleine diese Dimensionen sind beeindruckend. Die Kosten belaufen sich auf 1,3 Mio Euro – Gelder, die hier richtig gut angelegt sind. Denn die Renaturierungsfläche ist schon sofort von einer reichhaltigen Vogelwelt in Beschlag genommen worden: Kolbenenten und Schnatterenten gehen in den Flachwasserbereichen auf Nahrungssuche, die schlammigen Ufer dienen Limikolen wie Bruchwasserläufer, Bekassine, Flussuferläufer und Grünschenkel als Rastplatz und die noch schütter bewachsenen Inseln bieten Kiebitzen und Flussregenpfeifern Brutplätze. An den Abbruchkanten haben sich bereits Uferschwalben angesiedelt. Nicht zu vergessen die Schar der Graugänse, die zurzeit mit ihren Gösseln überall im Gebiet zu sehen sind. Man darf wirklich gespannt sein, wie sich dieses interessante Gebiet weiterentwickelt.

Wer sich das Projekt einmal im Original ansehen und dabei noch Informationen aus erster Hand erhalten möchte, der hat dazu am 16.5.18 beste Gelegenheit. Franz-Otto Bauner, der die Renaturierung in Abstimmung auch mit den Naturschutzverbänden geplant hat und auch für die Umsetzung verantwortlich ist, wird bei der Führung die Renaturierung vorstellen und auch auf die eine oder andere botanische oder ornithologische Besonderheit hinweisen. 

Treffpunkt: 18 Uhr am Parkplatz an der L 437 (Landstraße Eich nach Gimbsheim) ca. 600 m nördlich des Ortseinganges Eich (Einfahrt zum Badestrand der Ortsgemeinde Eich). Dauer: ca. 2 h; festes Schuhwerk erforderlich, Fernglas sinnvoll. (MS)

Traditionelle Maiwanderung des AK Altrhein

Männliche Rohrweihe am Eich-Gimbsheimer Altrhein (Foto: M. Schmolz)

Männliche Rohrweihe am Eich-Gimbsheimer Altrhein (Foto: M. Schmolz)

Am 1. Mai findet die traditionelle Maiwanderung des AK Altrhein der GNOR statt, die dieses Mal an den Eich-Gimbsheimer Altrhein führen wird. Bei einem solchen fantastischen Gebiet für Vögel ist es klar, dass der Schwerpunkt der Exkursion auf der Ornithologie liegen wird. Arten der großen Schilfgebiete wie Blaukehlchen, Drosselohrsänger, Rohrschwirl, Rohrweihe, Purpurreiher und vieles mehr können erwartet werden.
 Im Anschluss an die Exkursion, die ca. 4 h dauern wird, ist eine Einkehr bei einem Hoffest in Hamm möglich!

Treffpunkt: Dienstag, 1.5.18, 8 Uhr bei der Feuerwehr in Eich (an der Osthofener Str.) am Beginn des Altrheinerlebnispfads.

Leitung: Dipl.-Biol. Michael Schmolz (Geschäftsführer der GNOR)

Praktische Vogeltipps der GNOR

Die Blaumeise profitiert von Vogelschutzmaßnahmen ums Haus und im Garten (Foto: Michael Schmolz)

Die Blaumeise profitiert von Vogelschutz-maßnahmen ums Haus und im Garten (Foto: Michael Schmolz)

In Anbetracht zahlreicher schockierender Nachrichten über den Zustand unserer Natur insbesondere der besorgniserregenden Rückgänge in der Vogelwelt fragen sich viele Bürgerinnen und Bürger, welchen Beitrag sie zum Schutz unserer Vogelwelt leisten können. Bis wir grundlegende Änderungen in unserer Art der Landnutzung erreichen, wir also zu einer nachhaltigen, naturverträglichen Lebensweise kommen, wird leider wohl noch einige Zeit verstreichen. Deshalb ist jede/r einzelne gefordert, im Vogelschutz aktiv zu werden. 

Wir von der  GNOR haben uns dazu einige Gedanken gemacht und möchten Ihnen nachfolgende Tipps an die Hand geben. Wenn möglichst viele diese beherzigen, können wir schon einiges für unsere Gefiederten erreichen.

Unsere praktischen Vogeltipps können Sie hier  lesen und herunterladen. Verstehen Sie diese als ersten „Aufschlag“. Wir werden diese sukzessive erweitern und vervollständigen. Bitte nennen Sie uns auch Ihre persönlichen Tipps im Vogelschutz.  Schreiben Sie an mainz@gnor.de. Danke!

 

GNOR-Frühjahrstagung am 21.4. im Westerwald

Braunkehlchen (Foto: M. Schmolz)

Der Schutz des Braunkehlchens steht unter anderem im Fokus der GNOR-Frühjahrstagung (Foto: M. Schmolz)

Am 21.4.2018 findet in Steinebach an der Wied (Westerwald) die GNOR-Fühjahrstagung mit vielen interessanten Vorträgen und Exkursionen statt. Hierfür konnte die GNOR namhafte Referenten und Experten gewinnen. Ein Schwerpunktthema wird der Wiesenbrüterschutz sein, denn gerade im Westerwald befinden sich die Bestände von beispielsweise Braunkehlchen und Wiesenpieper im beständigen Sinkflug. So nehmen einige Vorträge insbesondere den Schutz des Braunkehlchens ins Visier. Und natürlich wird auch der fachliche Austausch nicht zu kurz kommen. Vor allem beim gemütlichen Ausklang im Restaurant „Haus am See“ in Steinebach können die Gespräche fortgesetzt oder neue Kontakte zu Gleichgesinnten geknüpft werden.

Die Exkursionen führen an den Dreifelder Weiher (Leitung: Antonius Kunz) und in das NSG Eisenbachwiesen (Leitung: Georg Fahl).

Das vollständige Programm finden Sie hier.

Zur besseren Planung bitten wir Sie, das Anmeldeformular (klick) vollständig aus zu füllen und an uns bis zum 12.4. zurück zu senden. Danke. 

Avifauna-Tag an der TH Bingen am 3.3.18

Den Abschluss unseres Jahrhundertprojekts „Avifauna“ möchte die GNOR – wie schon öfter angekündigt – mit einem Avifauna-Tag feiern. Der Termin – Samstag, der 3.3.18 – steht schon länger fest und wurde auch schon an dieser Stelle mitgeteilt.

Wir freuen uns, dass wir Ihnen nun auch das Programm vorlegen können, das Sie hier abrufen können. Wir denken, dass es uns wieder gelungen ist, eine interessante Tagung auf die Beine zu stellen, zu der auch wieder namhafte Referenten mit Vorträgen beitragen werden. Besondere Erwähnung soll hier finden, dass uns Umweltministerin Ulrike Höfken, der bekannte Ornithologe Dr. Einhard Bezzel und der Geschäftsführer des Dachverbands Deutscher Avifaunisten, Dr. Christoph Sudfeldt, die Ehre erweisen werden. Auf ihre Vorträge dürfen wir gespannt sein. Aber natürlich auch auf die Einblicke in unsere Landesavifauna, die Dr. Christian Dietzen, der als Chefredakteur den wesentlichen Beitrag zum Gelingen der Werks geleistet hat, geben wird. 

Neben dem Abschluss soll bei der Tagung aber auch der Aufbruch eine wichtige Rolle spielen. Denn die GNOR hat sich auf ihre Fahnen geschrieben, die weitere avifaunistische Erforschung des Landes, zu dem vor allem auch das Vogel-Monitoring gehört, voranzutreiben. Hierzu hören wir einen interessanten Beitrag aus Hessen, den Dr. Matthias Werner von der Staatlichen Vogelschutzwarte Frankfurt präsentieren  wird. Zum Abschluss wird Ludwig Simon vom Landesamt für Umwelt aufzeigen, in was diese Forschungs- und Monitoring-Projekte schließlich münden sollen: In praktischem Vogelschutz. Denn man kann Vögeln nur dann gezielt helfen, wenn man weiß, welche Art ein Hilfsprojekt besonders dringend benötigt (Bestandsentwicklung), wo sie lebt und welche Probleme und ökologischen Ansprüche sie hat.

Um besser planen zu können – insbesondere für die Mittagspause, in der ein Catering vorgesehen ist – bitten wir um Anmeldung bis zum 27.2.18 unter mainz@gnor.de, unter 06131 / 671480 oder mit dem Anmeldeformular, das Sie hier herunterladen können. 

Die Tagungspauschale (beinhaltet Mittagsimbiss, Kaffee, Tee, Getränke und Gebäck) in Höhe von 12,- € pro Person (Studenten und Personen ohne Einkommen 6,- €) wird vor Ort bezahlt.

Das Programm als pdf

Avifauna Rheinland-Pfalz: Letzter Band erschienen!

Es ist vollbracht!

Am Morgen des 2.2.18 hat ein Lastwagen etwa 1,5 Tonnen Bücher in derLandesgeschäftsstelle der GNOR in Mainz abgeliefert.  Nichts geringeres als den vierten und somit abschließenden Band des Grundlagenwerks „Die Vogelwelt von Rheinland-Pfalz. Mit dem „Singvogelband“, der in zwei Teilbände aufgetrennt werden musste, ist die epochale Serie nun vollständig.

 

Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei allen bedanken, die zum Gelingen dieses Jahrhundertprojekts beigetragen haben, an aller erster Stelle natürlich bei Dr. Christian Dietzen, dem Chefreadkteur, der in einem unermesslichen Kraftakt die Hauptarbeit an der Avifauna geschultert hat, aber auch bei Heidi Weibel, der Grafikerin, die das Werk in seine prächtige Form gebracht hat, und bei Mathias Schäf für das Beisteuern eines Großteils der fantastischen Fotos. Aber natürlich auch bei allen Autorinnen und Autoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern,  Fotografinnen und Fotografen,  Sponsoren, Spenderinnen und Spendern – und selbstverständlich auch bei all denjenigen, die mit der Bereitstellung der Daten und Beobachtungen das Fundament der Avifauna gelegt haben.

Feiern Sie mit uns das Erscheinen der Avifauna bei einem Avifauna-Tag an der TH Bingen. Bitte jetzt schon den 3.3.18 (Samstag) vormerken. Freuen Sie sich auf ein interessantes Programm und einen schönen Rahmen.

Weitere Infos zum Buch und zum Avifauna-Tag folgen demnächst an dieser Stelle und unter www.avifauna-rlp.de.

Ansonsten: Bestellungen werden unter mainz@gnor.de oder unter 06131 / 671480 entgegen genommen.

Bitte beachten: Band 4 wird nur im Set (4.1 und 4.2) abgegeben. Aufgrund der großen Anzahl an Vorbestellungen kann es zu deutlichen Verzögerungen in der Auslieferung kommen. Wer nicht warten will, dem empfiehlt sich ein Besuch bei der GNOR in Mainz. Bitte jedoch unbedingt vor einem Besuch anrufen!

Band 4 umfasst 1224 Seiten, 584 Fotos (davon 7 schwarzweiß), 1.458 Karten und Diagramme sowie ein ausführliches Literaturverzeichnis; ISBN: 978-3-946121-02-2; Preis 54,90 (incl. 7 % MwSt., zzgl. Porto und Verpackung).

GNOR: Agrarindustrie in der Verantwortung

Vögel – wie hier die Feldlerche in der Bildmitte – haben es immer schwerer, in einer intensivst bewirtschafteten Landschaft ohne Struktur und mit immer mehr Folienabdeckungen zu überleben (Foto: M. Schmolz)

Mainz. Anlässlich der Agrartage in Nieder-Olm appellieren Naturschützer an die Verantwortung der Agrarindustrie für einen verantwortungsvolleren Umgang mit der Umwelt. „Die dringend notwendige Verbesserung des Artenschutzes ist nur mit den Landwirten und nicht gegen sie möglich. Dies beruht aber auf Gegenseitigkeit. Die Veranstaltungen bei den Agrartagen sollten sich nicht nur mit der weiteren Intensivierung der Nahrungsmittelproduktion, sondern auch mit dem Zustand der Tier- und Pflanzenwelt auf ihren Bearbeitungsflächen befassen“, sagte der Vorsitzende der Gesellschaft für Naturschutz und Ornithologie Rheinland-Pfalz (GNOR), Heinz Hesping.

Die vollständige Pressemitteilung können Sie hier lesen.

Dramatische Vogelrückgänge – auch in EU-Vogelschutzgebieten

Die Bestände des Rebhuhns haben dramatisch abgenommen (Foto: M. Schmolz)

Feldvögel haben es schwer: Die Bestände des Rebhuhns haben dramatisch abgenommen (Foto: M. Schmolz)

Auf IPOLA ist ein wichtiger und interessanter Beitrag unseres Mitglieds Hans-Georg Folz, Ornithologe und Mitautor des Buchs „Die Vogelwelt von Rheinland-Pfalz“, über die Bestandsentwicklung von Vogelarten im EU-Vogelschutzgebiet Ober-Hilbersheimer Plateau erschienen. Leider alles andere als erfreulich.

Folgen Sie bitte diesem Link: www.ipola.de.