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Ausbau Monitoring häufiger Brutvögel (MhB) in Defiziträumen 2021/2022

In Rheinland-Pfalz müssten von den 150 verfügbaren Probeflächen mind. 90 regelmäßig und langjährig bearbeitet werden (60 %, Projektziel), um eine „optimale“ (in statistischer Hinsicht belastbare) Aussagekraft bzgl. der Bestandsveränderungen vieler Brutvogelarten im ehrenamtlich getragenen MhB zu erreichen. Für das Jahr 2020 lag der Bearbeitungsstand bei 39 %. Damit das große ehrenamtliche Engagement im MhB seine volle Wirkung auch tatsächlich entfalten kann, wird die GNOR im Auftrag des Landes ab 2021 testweise einige ausgewählte, bisher noch nie bearbeitete MhB-Flächen in besonders dünn besiedelten Regionen, wo absehbar keine lokal ansässigen AvifaunistInnen zur Verfügung stehen, die bereit und/oder ausreichend qualifiziert sind, ehrenamtlich im MhB mitzuarbeiten (z. B. Hunsrück), auf Honorarbasis öffentlich ausschreiben.

MhB Hunsrück 2021/2022

Dadurch soll einerseits das Erreichen der benötigten Mindestanzahl von 90 jährlich bearbeiteten Flächen schneller erreicht und andererseits insbesondere die repräsentative Aussagekraft der Ergebnisse auf Landesebene gewährleistet werden, die erfordert, dass alle Naturräume in ausreichendem Maß vertreten sind.

Hier geht es zur öffentlichen Ausschreibung.

Vogelzählungen für den Artenschutz: Mangel an Ehrenamtlichen.

Auf rheinpfalz.de ein Statement von Peter Keller

Der Film zum Kiebitzprojekt Rheinland-Pfalz

Neue GNOR-Aufkleber und -Stofftaschen

Wir haben für euch neue GNOR-Aufkleber und GNOR-Stofftaschen, die ihr gerne in unserer Landesgeschäftsstelle gegen einen Unkostenbeitrag von 1,00 € pro Aufkleber bzw. 2,00 € pro Stofftasche erwerben könnt (zzgl. entstehender Versandkosten). 

GNOR-Aufkleber 

 

 

 

 

 

 

 

GNOR-Stofftasche

 

 

 

 

 

 

 

 

Vortrag: Spinnen – Faszination auf den zweiten Blick“ 8.12.20 um 18:30 Uhr

Hallo zusammen

der nächste Vortrag in Kooperation mit der RNG findet am kommenden Dienstag wieder online statt:

Am Dienstag, 8. Dezember 2020, um 18:30 Uhr erzähle ich ein wenig zum Thema „Spinnen – Faszination auf den zweiten Blick“.

Die Kurzfassung des Vortrags findet ihr auf der Homepage www.rng-mainz.de.

So könnt ihr an diesem Online-Vortrag über BigBlueButton (BBB) teilnehmen:

Bitte den Link https://pc10-450.geo.uni-mainz.de/b/kir-9tg-46q direkt in Ihren Webbrowser eingeben (empfohlen wird Firefox oder Firefox Extended Support Release; auf dem iphone oder ipad Safari und auf Android-Mobilgeräten Chrome oder ebenfalls Firefox).

Bitte erst ab 18.15 Uhr einwählen. Der Moderator schaltet zu Beginn der Videokonferenz alle Zuhörer stumm um eine optimale Übertragung zu gewährleisten.

Bei einer Wortmeldung während der nachfolgenden Diskussion, schreibt bitte euren Namen oder die Frage in den Chat. Der Moderator schaltet dann das betreffende Mikrofon frei, wenn die Frage an der Reihe ist.

Gruß Martin

 

Die GNOR bei der HGON zu Besuch

Moin zusammen,

ein weiterer Beitrag für eine intensive Zusammenarbeit zwei befreundete Verbände

Beitrag

Gruß Martin

Kooperationsvereinbarung zwischen Gesellschaft für Naturschutz und Ornithologie in Rheinland-Pfalz e.V. (GNOR) und Verein für Naturforschung und Landespflege e.V. (POLLICHIA) zur gemeinsamen Unterhaltung der Arbeitskreise

Die GNOR und die POLLICHIA sind die beiden dominierenden naturforschenden Vereinigungen in Rheinland-Pfalz mit ebenfalls gemeinsamen starken Aktivitäten im Naturschutz und in der Umweltbildung. Was läge also näher, als einen regelmäßigen Austausch zu pflegen und gemeinsame Unternehmungen durchzuführen. Ein Nebeneinander ohne Austausch oder gar ein Konkurrenzverhalten schwächen beide Organisationen oder schaden ihnen sogar.

Am 17.09.2020 trafen sich in Neustadt an der Weinstraße im Haus der Artenvielfalt Vertreter beider Verbände auf Einladung der POLLICHIA. Anwesend waren die Präsidenten der GNOR Dr. Peter Keller, Volker Schönfeld und der Geschäftsführer Dr. Martin Kreuels. Von Seiten der POLLICHIA nahmen der Präsident Dr. Michael Ochse und die Geschäftsführerin Dr. Jana Carina Riemann an dem Treffen teil. Der stellvertretende Präsident Dr. Dirk Funhoff war verhindert.

In einem offenen, freundschaftlichem und lebhaftem Gespräch wurden schnell die Herausforderungen der Verbände deutlich: Überalterung, zu wenig Kommunikation untereinander, zu kleine und damit kaum effektive Arbeitskreise, die finanzielle Situation der Verbände, aber auch die geringe Ausstattung des Fachpersonals in den Naturschutzbehörden auf praktisch allen Ebenen und der alltägliche Kampf im Naturschutz. Es wurden aber auch unsere Kernkompetenzen in der Naturforschung und dem wissenschaftlich fundierten Naturschutz deutlich, die sich von anderen Verbänden unterscheiden. So sind die GNOR und die POLLICHIA die eigentlichen Räume der aktiven Fachleute. Hier werden die Fachpublikationen erstellt, da in unseren beiden Verbänden viele Spezialisten zu finden sind.

Warum soll es also zukünftig ein wie bisheriges Nebeneinander geben, wenn wir doch alle das gleiche Ziel haben, nämlich die Arten und die Natur zu beobachten und die daraus hervorgehenden Daten zu sammeln, damit die fachliche Grundlage für die Naturschutzarbeit in unserem Bundesland gelegt werden kann. Alle Anwesenden waren sich einig, dass es nicht um Eitelkeiten und an einem Festhalten vom Altem geht, sondern darum durch Kooperation einen Mehrwert zu generieren, ohne seine Eigenständigkeit zu verlieren. Dieser Mehrwert kann zukünftig dadurch erreicht werden, dass inhaltlich gleiche Arbeitskreise auf freiwilliger Basis zusammenarbeiten, um mehr Personen zusammenzuschließen und dadurch einen höheren Austausch mit mehr Informationen zu schaffen. Ein anderer Aspekt dabei ist, dass zukünftig auch bestimmte Projekte nun von beiden Gesellschaften gemeinsam beantragt und durchgeführt werden können, um bei den finanzierenden Stellen in Land und Bund mehr Nachdruck zu erzeugen. Die Geschäftsführer der beiden Institutionen vereinbarten einen intensiveren Austausch und den kleinen kommunikativen Dienstweg, um effektiver handeln zu können.

Die GNOR und die POLLICHIA werden nun zukünftig in den Bereichen, in denen ähnliche Aufgaben bearbeitet werden, näher zusammenrücken, um einen größeren Mehrwert für die Natur in Rheinland-Pfalz zu generieren. Erste Beispiele existieren bereits seit vielen Jahren: Der Arbeitskreis Insektenkunde und das landesweite Vogelmonitoring, in denen die entsprechenden Fachleute aus beiden Vereinen zusammenarbeiten und sich regelmäßig treffen und austauschen.

gez. die Vorstände beider Vereine

Einladung Biotoppflege Weilersberg 31.10.20

Hallo zusammen,

wie schon mehrfach angekündigt findet am

Samstag, 31. Oktober 2020, ab 9 Uhr

der diesjährige große Biotoppflegetermin im Naturschutzgebiet „Sandgruben am Weilersberg“ statt. Es müssen vor allem Entbuschungsarbeiten durchgeführt werden. Außerhalb der Gebüsche und Schilfbestände sollen große Flächen offen gehalten werden, um die Ausprägung  als blütenreiches Grünland zu sichern und die Arten der Kalksandflora zu fördern. Unerwünschte Sträucher müssen entfernt, größere Gehölze auf Kopf gesetzt werden. Das Schnittmaterial soll abgeräumt und an wenigen Stellen deponiert werden. Dazu sind wieder viele helfende Hände notwendig. Herzliche Einladung zum Mitmachen!

Die Corona-Situation lässt solche Aktivitäten zu, denn wir bewegen uns in der freien Luft und die erforderlichen Abstände können eingehalten werden. Allerdings ist eine Anmeldung erforderlich, am besten gleich mit Adresse und Tel.Nr., dann können wir die Anwesenheitslist bereits vorbereiten. Möglichst per Rückantwort-Button an meine Mailadresse (oder mainz@gnor.de).

Treffpunkt direkt am Naturschutzgelände. Fahrthinweis: L 422 von Heidesheim Richtung Ingelheim, ca. 200 m nach Ortsausgangsschild nach links in den Fahrradweg einbiegen (gegenüber Bahnunterführung), nach wiederum ca. 200 m beginnt das Naturschutzgebiet.

Für einen Mittagsimbiss wird gesorgt. Ansonsten sind Arbeitshandschuhe und festes Schuhwerk erforderlich. Sonstiges Werkzeug ist vorhanden.

Mit naturfreundlichen Grüßen

Heinz Hesping

GNORinfo 131

Hallo zusammen,

hier ist sie, die neue GNORinfo 131. Viel Spaß beim Lesen. Und hier geht es zum Download.

Gruß Martin