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GNORinfo 127 erschienen

Das nächste Heft unserer GNORinfo (Nr. 127) ist erschienen. Die gedruckte Ausgabe geht heute noch per Post auf den Weg zu unseren Leserinnen und Lesern und sie sollte euch in den nächsten Tagen erreichen. In unserem Archiv könnt ihr schonmal einen Blick in das aktuelle Heft werfen. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen.

Liebe Grüße
von eurem Team der Landesgeschäftsstelle

GNOR: Solar-Offensive auf bebauten Flächen

Der Jahrhundert-Sommer mit extremer Dürre hat uns gerade vor Augen geführt, dass der Klimawandel nicht in der Zukunft stattfindet, sondern längst Realität geworden ist. Deshalb fordert die GNOR einen verstärkten Zubau von Solaranlagen auf bereits überbauten und versiegelten Flächen. Keinesfalls darf für die Ausweitung der Photovoltaik „ertragsarmes“Grünland bebaut werden, wie das ein Verordnungsentwurf der Landesregierung vorsieht, da diese Habitate oft Hotspots der Artenvielfalt darstellen. 

Die GNOR hat deshalb in ihrer Stellungnahme den Entwurf zur „Landesverordnung über Gebote für Photovoltaik-Freiflächenanlagen auf Grünlandflächen in benachteiligten Gebieten (Photovoltaik-Freiflächen-Verordnung – PV-FF-VO) in Rheinland-Pfalz“ abgelehnt und diese Ablehnung ausführlich begründet.

Hier lesen Sie die Pressemitteilung der GNOR zum Thema. 

181009_PM_Photovoltaik_GNOR_FINAL

Photovoltaik-Freiflächenanlagen_Stellungnahme_Endfassung 8.10.18

Biotoppflege am Kämmertsberg

Wir möchten Sie/Euch herzlich einladen uns am 27.10. bei einem Mitgliedereinsatz auf dem Kämmertsberg bei Wachenheim zu unterstützen. Die ehemaligen Weinbergterrassen werden jedes Jahr gemäht und abgeräumt um einer Vielzahl von Pflanzen und Tieren einen Lebensraum zu erhalten. An dem warmen Hang mit seinen Trockenmauern kommen viele wärmeliebende Insekten, Eidechsen und seltene Vögel vor. Bei den Mitgliedereinsätzen werden oft Raritäten und Schätze entdeckt, bestaunt und bewundert. Neben dem gemeinsamen Arbeiten für den Naturschutz kommt auch das gemeinsame Mittagessen nicht zu kurz.

Treffpunkt ist 10.00 Uhr an dem ersten Feldweg links hinter dem Ortsausgang Wachenheim Richtung Bad Dürkheim. An dem Feldweg steht ein Straßenschild „Kämmertsberg“. Von dort aus fahren wir gemeinsam zur Fläche. Mitzubringen sind gute Laune und feste Schuhe!

Wir freuen uns auf Ihre/Eure tatkräftige Unterstützung und bitten um Anmeldung bis zum 15. Oktober unter info@wappenschmiede.de oder (06393) 992406 um den Tag und die Verpflegung planen zu können.

Viele Grüße aus der Wappenschmiede

Anne Laux, Lena Reinhard und Theresa Rohrbacher

Herbsttagung der GNOR am 10.11.18 an der TH Bingen

Der aus Südamerika stammende Nutria ist mittlerweile an vielen Gewässern von Rheinland-Pfalz heimisch (Foto: M. Schmolz)

Der aus Südamerika stammende Nutria ist mittlerweile an vielen Gewässern von Rheinland-Pfalz heimisch (Foto: M. Schmolz)

Unter dem Titel „Abgetaucht, aufgetaucht und ausgesetzt – Dynamik bei Fauna und Flora in Rheinland-Pfalz“ findet am Samstag, den 10.11.2018 die traditionelle Herbsttagung der GNOR an der TH Bingen statt. Ein thematischer Schwerpunkt wird also der Komplex Zuwanderung, (Wieder)Ansiedelung und Einbürgerung von Arten sein. Es wird dabei nicht nur um Neobiota gehen, also um Tier- und Pflanzenarten, die nur durch das Zutun des Menschen ihre „neue Heimat“ erreicht haben, sondern auch um so interessante Arten wie den Wolf, der gerade medial große Aufmerksamkeit erfährt. Denn einige, schon vor langer Zeit vom Menschen in Deutschland ausgerottete Arten, wie auch der Biber, sind bei uns mittlerweile wieder heimisch. Und andere, früher extrem häufige Arten wie der Feldhamster tauchen gerade ab – ihr Aussterben steht leider kurz bevor.

Wir denken, dass es uns wieder gelungen ist, ein interessantes Programm mit bekannten und hochkarätigen Referentinnen und Referenten auf die Beine zu stellen. Kommen Sie zahlreich nach Bingen und nutzen Sie auch die Gelegenheit, mit vielen Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen und Publikationen der GNOR zu erwerben.

Das Programm und weitere Informationen zur GNOR-Herbsttagung können Sie hier entdecken.

 

GNORlender: Wettbewerb gestartet

Zum Schlafplatz fliegende Stare vor eindrucksvoller Kulisse (Foto: M. Schmolz)

Zum Schlafplatz fliegende Stare vor eindrucksvoller Kulisse (Foto: M. Schmolz)

Jeder kennt ihn (das hoffen wir), jeder mag ihn (das glauben wir) und bei jedem GNOR-Mitglied (und bei vielen anderen) hängt er an der Wand (das nehmen wir an): Der GNORlender! Längst ist unser Jahreskalender zu einem Markenzeichen der GNOR geworden. In ihm sind herausragende Naturaufnahmen aus Rheinland-Pfalz vereint.

Wie fast jedes Jahr möchten wir einen kleinen Wettbewerb ausloben und Sie herzlich bitten, in Ihren Archiven zu stöbern und uns Ihre Vorschläge zu schicken. Neben Tieren, Pflanzen und Pilzen sind auch schöne Landschaftsaufnahmen erwünscht. Denken Sie auch an eine jahreszeitliche Ausgewogenheit.

Eine Jury wählt dann die 13 besten  Fotos aus und verewigt sie im GNORlender 2019. Zu gewinnen gibt es wie immer eine GNOR-Veröffentlichung nach Wunsch (bei der Avifauna nur einzelne Bände) oder eine Kiste GNOR-Apfelsaft oder Apfel-Prosecco.

Senden Sie uns Ihre Fotos (max. 4) in hoher Auflösung ausschließlich an: gnorlender@gnor.de. Einsendeschluss ist der 5.10.18.  Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Herausragender Fund einer Wildbienenart in Rheinhessen

 

Florentiner Wollbiene (Anthidium florentinum) (Foto: G. Reder)

Abb. 1: Florentiner Wollbiene (Anthidium florentinum) (Foto: G. Reder)

Im Juli 2018 gelang dem Stechimmenexperten der GNOR, Gerd Reder, ein Nachweis der Florentiner Wollbiene Anthidium florentinum (Abb. 1) in Rheinhessen. Das Individuum flog in seinem Garten in Flörsheim-Dalsheim. Die zu den Bauchsammlern (Megachilidae) zählende Bienen-Art hat man 2007 erstmals in Deutschland bei Heilbronn/BW gefunden. Seither gab es keine weiteren Nachweise der paläarktisch vorkommenden Wollbiene. Wie auch bei dem Fund in Heilbronn stehen wir auch hier vor einem Rätsel über deren Herkunft. Wie alle Wollbienen nistet die auffallend große Anthidium florentinum in Hohlräumen gleich welcher Beschaffenheit. Das Nistsubstrat könnte beispielsweise durch Warenverkehr aus Nachbarländern zu uns transportiert worden sein. Die Art kann leicht mit der etwas kleineren Garten-Wollbiene  Anthidium manicatum (Abb. 2) verwechselt werden. Möglicherweise ist die „ neue“ Wollbiene auch anderorts gesehen und fotografiert worden. Daher bittet Gerd Reder um die Zusendung von Fotos in Frage kommender Wollbienen. Entsprechende Meldungen bitte an mainz@gnor.de.

 

Garten-Wollbiene (Anthidium manicatum) (Foto: G. Reder)

Abb. 2: Garten-Wollbiene (Anthidium manicatum) (Foto: G. Reder)

Ab in den Süden!

In diesen Tagen findet der Abzug der Mauersegler statt (Foto: M.Schmolz)

In diesen Tagen findet der Abzug der Mauersegler statt (Foto: M. Schmolz)

Es gibt zwar praktisch keine Zeit im Jahr, zu der nicht wenigstens ein bisschen Vogelzug zu beobachten ist, doch findet in diesen Tagen die erste wirklich wahrnehmbare Zäsur in der Vogelwelt statt: Der Abzug der Mauersegler! Das vertraute „Sriiieeeh-sriiieeeh“, das zum Sommer in der Stadt gehört wie der Eiffelturm zu Paris, wird dann erst einmal für die nächsten rund neun Monate nicht mehr zu vernehmen sein.

Überhaupt kommt jetzt langsam wieder Bewegung in den Vogelzug. Nachdem zwar schon ab Mitte Juni die ersten Waldwasserläufer wieder bei uns durchziehen, die den meisten Mitbürgerinnen und Mitbürger wohl kaum auffallen dürften,  stellen sich ab Ende Juni und verstärkt im Juli auch wieder die Lachmöwen an den Flüssen und Seen ein. Auch nordische Durchzügler werden zahlreicher und erfreuen das Ornithologenherz, besonders wenn sie – wie bei einigen Limikolen – zum Teil noch das Prachtkleid tragen. 

Wir haben den Abzug der Mauersegler zum Anlass genommen, um eine Pressemitteilung zum Thema Vogelzug zu verfassen. Hier können Sie die Pressemitteilung lesen.

 

Verschiebung Fledermaus-Exkursion in der Südpfalz vom 18. auf den 25.8.18

Die Fledermaus-Exkursion von Dieter und Ute Hoffmann (ursprünglich geplant für 18.8.) muss leider um eine Woche nach hinten verschoben werden. Sie findet also jetzt am 25.8.18 statt. Siehe Veranstaltungskalender.

Aktualisierung des Veranstaltungskalenders der GNOR

Teilnehmer einer GNOR-Exkursion (Foto: M.Schmolz)

Teilnehmer einer GNOR-Exkursion (Foto: M.Schmolz)

In den letzten Tagen wurden uns noch drei neue Veranstaltungen gemeldet, weshalb wir den (verbandsübergreifenden) Veranstaltungskalender nun überarbeitet haben. Dadurch verliert die am 29.5.18 an dieser Stelle veröffentlichte Version ihr Gültigkeit.

Hier die neuen Exkursions- / Vortragsangebote:

2.9.18: Amphibienexkursion (v.a. Moorfrosch) in die Speyerbach-Aue (Kreis NW) mit Hartmut Schader

 16.9.18: Flechtenexkursion in unserem Beweidungsprojekt in Oberdiebach (Kreis MZ) mit Dr. Volker John, Prof. Dr. Mark Seaward.

28.11.18: Vortrag von Michael Schmolz über Wasservögel (LGS in Mainz)

Der aktualisierte Veranstaltungskalender kann hier heruntergeladen werden.

Mitarbeiter*in im FÖJ-KUR gesucht!

Das FÖJ-Konsortium der Umweltverbände BUND, NABU und GNOR (FÖJ-KUR) sucht eine*n Mitarbeiter*in für die Lohn- und Gehaltsbuchhaltung auf Minijob-Basis (8 Std./Woche). Hier finden Sie die Stellenanzeige mit dem Bewerberprofil und den Kontaktdaten.