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Pressemitteilungen/ Stellungnahmen:

Bündnis „Nix in den (Mainzer) Sand setzen“

Pressemitteilung vom 23.04.2014

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Pressemitteilung, 11.09.2013

Alle Fotos gibt es als zip-Datei hier: Fotos.zip

Bündnis „Nix in den (Mainzer) Sand setzen“

Einladung an Ramsauer überreicht -Mahnwache beim ersten Spatenstich

Mit einer Spontan-Mahnwache wies das Bündnis „Nix in den (Mainzer) Sand setzen“ am Rande des ersten Spatenstichs an der Schiersteiner Brücke auf den drohenden Verlust einzigartiger Natur im Mainzer Sand und im Lennebergwald hin.

Bundesverkehrsminister Ramsauer hatte per „Anweisung von oben“ angeordnet, die Planung der A 643 als sechsspurigen Vollausbau vorzunehmen. Auf seinen Plakaten forderte das Bündnis Ramsauer auf, seine Anweisung zurückzuziehen

„Der Lebensraum von streng geschützten Arten wie Sandsilberscharte, Adonisröschen, kugelköpfiger Lauch, Wiedehopf, Sandstrohblume, Schwalbenschwanz, blauflügelige Ödlandschrecke, Kreuzkröte und vielen anderen Arten ist durch den ungehemmten Ausbau konkret gefährdet. Wir wollten Herrn Ramsauer auf großformatigen Fotos zeigen, welche Naturschätze durch seine Anweisung gefährdet sind, und ihn auffordern, seine Weisung zum Vollausbau zurückzunehmen“, so Jürgen Weidmann, Sprecher des Bündnisses.

Das Bündnis betont, dass die vorgeschlagene 4+2-Lösung alle Probleme behebt. Aus seiner Sicht verbessert sich der Verkehrsfluss, die einzigartige Natur bleibt unversehrt und durch Tempo 80 und Flüsterasphalt wird ein wirksamer und ein für alle Anwohner einschließlich der Hochhäuser wirksamer Lärmschutz erreicht.

„Ich habe den Mitarbeitern von Herrn Ramsauer deshalb heute noch einmal persönlich eine Einladung zu einem Rundgang durch die beiden Naturschutzgebiete mitgegeben. Wir möchten ihm gerne zeigen, welch einzigartigen Schätze hier auf dem Spiel stehen. Als Anreiz zum Kommen und als Vorgeschmack auf die Schönheiten des Mainzer Sandes habe ich einen Fotoband über die Pflanzen und Tiere Gebietes geschenkt“, sagte Weidmann.

Das Bündnis kritisiert die drohende Verschwendung von Steuergeldern. „Die Weisung, einen Vollausbaus der A 643 zu planen, berücksichtigt die Entlastungen, die vom Umbau des Schiersteiner Kreuzes und vom Neubau der Schiersteiner Brücke ausgehen, nicht. Der Verkehrsabfluss an der Engstelle Schiersteiner Kreuz in Richtung Frankfurt verbessert sich, wenn dies richtig geplant ist, und der von der Zufahrt Mombach ausgehende Rückstau wird sich durch die dritte Spur auf der Brücke in Richtung Äppelallee minimieren. Wer vor dem Hintergrund dennoch einen Vollausbau der A 643 anordnet, schafft ein weiteres Millionengrab in Deutschlands Verkehrspolitik“, so Heinz Hesping von der GNOR.

Wer das Bündnis „Nix in den (Mainzer) Sand setzen“ beim Einsatz für die 4 + 2 Lösung unterstützen möchte, erfährt mehr unter der Mailadresse nix-in-den-Sand-setzen@arge-mz.de.

Mitglieder des Bündnisses sind:

  • Arbeitsgemeinschaft der Mainzer Naturschutzverbände,
  • Arbeitskreis Umwelt Mombach e.V.,
  • Bund Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Kreisgruppe Mainz
  • Bund Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Rheinland-Pfalz
  • CDU Stadtbezirk Mainz Gonsenheim
  • CDU Stadtbezirk Mainz Mombach
  • GNOR Gesellschaft für Naturschutz und Ornithologie, Arbeitskreis Rheinhessen
  • GNOR Gesellschaft für Naturschutz und Ornithologie Rheinland-Pfalz
  • Bündnis 90/Die Grünen Landesverband Rheinland Pfalz
  • Bündnis 90/Die Grünen Kreisverband Mainz
  • Bündnis 90/Die Grünen Ortsgruppe Gonsenheim
  • Bündnis 90/Die Grünen Ortsgruppe Mombach
  • Stadtratsfraktion die Bündnis 90/Die Grünen
  • Lokale Agenda – Arbeitskreis Naturnahes Grün
  • Lokale Agenda – Arbeitskreis Verkehr
  • NABU Landesverband Rheinland-Pfalz
  • NABU Mainz und Umgebung
  • ÖDP-Stadtratsfraktion
  • ÖDP-Landesverband Rheinland-Pfalz
  • ÖDP-Kreisverband Mainz-Stadt
  • ÖDP-Ortsverband und Ortsbeiratsfraktion Gonsenheim
  • ÖDP-Ortsverband und Ortsbeiratsfraktion Mombach
  • Rheinische Naturforschende Gesellschaft
  • SPD Ortsverein Mainz-Mombach
  • Umweltausschuss der evang. Friedenskirche Mainz-Mombach
  • VCD Kreisverband Rheinhessen