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GNOR-Herbsttagungen
2025: Schwerpunktthema „Auswilderung und Wiederansiedlung gefährdeter Arten“, Mainz

15.11.2025 GNOR-Herbsttagung zum Thema „Auswilderung und Wiederansiedlung gefährdeter Arten“ in Mainz
– Zahl der Teilnehmenden spiegelt Bedeutung des Themas wider –
Die Zusammenfassung der Tagungsbeiträge finden Sie hier.
Bericht zur Tagung 2025 siehe GNORinfo 142, S. 6 ff.




alzer, H. Schader, F.-O. Brauner, A. Schönhofer, A.-S. Kuckuk, davor: G. Unger-Lafourcade, A. TappertDie Biodiversitätskrise ist neben der Klimakrise eine der bedeutendsten Herausforderungen unserer Zeit. Daher ist Artenvielfalt eines der Kernthemen des Naturschutzes und zu ihrem Erhalt können auch Auswilderung und Wiederansiedlung gefährdeter heimischer Arten dienen. Diese Projekte sind aber nicht immer unumstritten – die Beachtung naturschutzfachlicher Aspekte wie z.B. die Herkunft der auszuwildernden Individuen sind von zentraler Bedeutung. Es besteht also Informations- und Diskussionsbedarf und der Vortragssaal war dementsprechend voll besetzt.
In seinem Grußwort wies Dr. Erwin Manz, Staatssekretär im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität Rheinland-Pfalz, auf die veränderte Bedeutung der Maßnahmen hin: „Die Themen Auswilderung und Wiederansiedlung waren in den 1980er-Jahren unter Naturschützern Tabuthemen. Dies hat sich geändert, da sich die Situation aufgrund der Biodiversitätskrise verschärft hat. Zur Bestandsstützung und zum Arterhalt können diese Maßnahmen unter Einhaltung der IUCN-Richtlinien probate Mittel sein.“ Er bedankte sich bei der GNOR für ihren Beitrag zum Artenschutz und für ihre verschiedenen Monitoringprogramme, wie die Projekte Vogelmonitoring, ADEBAR 2 und Kiebitz, die vom Umweltministerium gefördert werden und wies auf das dabei wichtige Zusammenspiel von Haupt- und Ehrenamt hin.
GNOR-Präsidentin Dr. Andrea Tappert bedankte sich bei ihm und den anwesenden Umweltbehörden und -verbänden für ihr Interesse an der Tagung und für die gute Zusammenarbeit. Im Weiteren betonte sie: „Wir denken bei `Wiederansiedlung` häufig nur an Tiere. Dabei spielt auch bei der Bepflanzung von z.B. Deichen, Ruderal- und Ausgleichsflächen die richtige Artenwahl und damit die Wiederansiedlung von vormals vertretenen Pflanzenarten eine entscheidende Rolle für den Erhalt der Artendiversität.“
2024: Schwerpunktthema ADEBAR 2, Koblenz

Bericht zur Tagung 2024 siehe GNORinfo 140, S. 6+7
2023: Schwerpunktthema Saatkrähe und Neobiota, Mainz

Bericht zur Tagung 2023 siehe GNORinfo 138, S. 3-5
